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Big Data 2.0

IICS von GE feiert Europa-Premiere

| Autor/ Redakteur: Jürgen Schreier / Silke Höffken

Das neue Industrial Internet Control System (IICS) von GE ermöglicht die gleichzeitige Verarbeitung, Filterung und Weiterleitung von Daten mit Hilfe mit Apps zur Anlagensteuerung in Echtzeit.

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Im Schnitt 7% mehr Anlagenperformance, eine um 22 % höhere Produktivität bei 44 % weniger Maintenance-Aufwand verspricht GE auf seiner IICS-Website.
Im Schnitt 7% mehr Anlagenperformance, eine um 22 % höhere Produktivität bei 44 % weniger Maintenance-Aufwand verspricht GE auf seiner IICS-Website.
( Bild: GE )

Auf der Fachmesse Embedded World 2017, die vom 14 bis 16, März in Nürnberg stattfindet, will der GE-Geschäftsbereich Automation & Controls (Halle 3, Stand 543) den europäischen Anwendern das Industrial Internet Control System IICS näherbringen, eine zentrale Steuerungseinheit für Maschinenparks und Produktionsanlagen auf der auf Basis ausgewerteter Maschinendaten.

Im Vergleich zu den geschlossenen Kreisläufen herkömmlicher Steuerungen werden über das IICS Steuerungen vernetzt und die erfassten Daten ganzer Anlagen gleichzeitig ausgewertet. Dabei findet die Verarbeitung nicht nur in der Cloud statt, sondern zum Teil schon auf der Maschinen- oder Anlagenebene (on the edge). Wie GE betont, ermöglichen die neuen IICS-Steuerungslösungen die Realisierung zeitgemäßer Industrie 4.0-Anwendungen bei Unternehmen mit selbstoptimierenden Prozessen, was soll „Quantensprünge bei Produktivität und Optimierung der automatisierten Fertigungssteuerung“ ermöglichen soll.

Nur ein Teil der Daten geht in die Cloud

Technisch funktioniert das Ganze wie folgt: Das IICS vernetzt die Controller eines Maschinenparks untereinander und stellt dann eine gemeinsame sichere Verbindung zur Cloud her, in der Industrie-Apps laufen und die Datenanalytik stattfindet. Die ausgewerteten Maschinendaten gehen als Steuerungsbefehle zurück an die Controller.

„Damit erreichen wir beim Thema Industrie 4.0 eine neue Entwicklungsstufe. Big Data lassen wir hinter uns, nicht alle Daten müssen zur Analyse in die Cloud, die Datenauswertung beginnt bereits an jeder einzelnen Maschine“, erläutert Rudolf Krumenacker, Chefentwickler und Standortleiter bei GE in Augsburg.

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