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Hannover Messe 2018

Huawei und Telefónica starten NB-IoT Smart Metering-Pilotprojekt am Flughafen München

| Autor/ Redakteur: Lisa Marie Waschbusch / Lisa Marie Waschbusch

Auf der Hannover Messe starteten Huawei, Telefónica und Q-loud gemeinsam ein auf NarrowBand-IoT basierendes Smart Metering-Pilotprojekt. Mit der testweisen Implementierung eröffnen sich neue Einsatzfelder von Sensoriken am Flughafen München.

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Huawei und Telefónica Deutschland gaben auf der Hannover Messe 2018 ein gemeinsames NB-IoT Smart Metering-Pilotprojekt für den Flughafen München bekannt.
Huawei und Telefónica Deutschland gaben auf der Hannover Messe 2018 ein gemeinsames NB-IoT Smart Metering-Pilotprojekt für den Flughafen München bekannt.
( Bild: Lisa Marie Waschbusch )

Die digitale Transformation des Flughafens wird beschleunigt: Der Flughafen München hat gemeinsam mit Huawei und Telefónica Deutschland eine hochintelligente Lösung erarbeitet, die auf NB-IoT basiert und mit der ältere, analoge Systeme in die digitale Welt gebracht werden können. Die EnergyCam, ein Kamerasystem, das der IoT-Anbieter Q-loud entwickelt hat, soll den Zählerstand eines klassischen Rollenzählers erfassen, das Bild analysieren und den angezeigten Zählerstand durch eine integrierte Software erkennen können. Dieser soll anschließend digitalisiert per Narrow-Band-IoT im Telefónica-Netz an die Huawei-IoT-Plattform OceanConnect übertragen werden. Diese Lösung ermöglicht der Flughafen-IT, schnell auf die Messdaten zuzugreifen und diese zur Analyse zu nutzen.

Die Wahl der passenden technologischen Infrastruktur erfordert von Organisationen wie dem Flughafen München die Berücksichtigung vieler Faktoren: Die erforderliche Vernetzungstechnik soll im Idealfall auf der gesamten Fläche des 1.575 Hektar großen Areals - das entspricht rund 2.200 Fußballfeldern - verfügbar sein. Sie darf zum Beispiel Systeme der Flugsicherung auf gar keinen Fall stören.

„Zahlreiche Zähler für Strom liegen in unserer Hoheit, in den Gebäuden direkt auf unserem Gelände und in den Liegenschaften im Umkreis von 10 Kilometern, die dem Flughafen gehören. Die müssen mindestens einmal im Jahr, viele auch monatlich abgelesen werden. Ein hoher Aufwand - und in Echtzeit lässt sich der Stromverbrauch so nicht erfassen, ein zeitnahes Eingreifen bei unvorhergesehenen Veränderungen ist nicht möglich“, erklärt Johann Götz, am Flughafen München verantwortlich für die Software- und Infrastrukturentwicklung.

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