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Kooperation zwischen Jasper und Gemalto

Globaler Einsatz von IoT-Geräten soll einfacher werden

| Autor: Christoph Seyerlein

Gemalto und Jasper gehen eine Partnerschaft ein, um IoT-Geräten und -Dienstleistungen weltweit auf die Sprünge zu helfen. Eine eingebettete SIM soll zu mehr Effizienz bei geringeren Kosten sorgen.

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Jasper und Gemalto wollen IoT-Geräten gemeinsam auf die Sprünge helfen.
Jasper und Gemalto wollen IoT-Geräten gemeinsam auf die Sprünge helfen.
( Bild: Pixabay )

Gemalto, Experte für digitale Sicherheit, und Jasper, ein Anbieter von Plattformen für das Internet der Dinge, kooperieren künftig miteinander. Wie beide Unternehmen am Dienstag bekannt gaben, haben sie sich zum Ziel gesetzt, den globalen Einsatz von IoT-Geräten und -Dienstleistungen zu vereinfachen. Gelingen soll dies durch das Management von On-Demand-Abonnements.

Die Partner wollen dabei die IoT-Service-Plattform von Jasper und die LinqUs On-Demand-Konnektivität von Gemalto zusammenführen. Dadurch soll der weltweite Einsatz von IoT-Diensten weniger komplex werden – für Mobilfunkbetreiber, Gerätehersteller und Anbieter von Anwendungen. Über eine eingebettete SIM (eSIM) können Kunden aus der Ferne Abonnements auf Geräten bereitstellen und managen. Das soll zu günstigeren Einsatzmodellen führen und gleichzeitig den Vertrieb und die Geräteaktivierung beschleunigen.

„Vernetzte Geräte können reibungslos zwischen Netzwerken transferiert werden, um den Support örtlicher Betreiber zu nutzen, internationale Roaming-Beschränkungen einzuhalten und Kostengrenzen zu berücksichtigen“, sagte Macario Namie, Vice President of Strategy bei Jasper. Benoit Jouffrey, Vice President of On-Demand Connectivity bei Gemalto, betonte vor allem die Chancen, die sich durch die Kooperation für die Wirtschaft ergäben. Beispielsweise seien die Bereiche mHealt, Fahrzeuge und Verbraucherelektronik auf eine reibungslose grenzüberschreitende Konnektivität angewiesen.

Partner benennen fünf Vorteile

Konkret benannten Gemalto und Jasper in ihrer Mitteilung fünf Vorteile, die die Kooperation aus ihrer Sicht für Netzwerkbetreiber und Unternehmen:

  • Eine SIM für Herstellung und Vertrieb: Das Modell soll einen physischen Austausch überflüssig machen – unabhängig vom Bestimmungsland des Geräts.
  • Weltweites Betreiberallianzsystem: Mithilfe der Jasper-Plattform kann eine globale eSIM auf Betreibernetzwerken in aller Welt als örtlich konfiguriert werden. Den Unternehmen wird so ein Service-Level-Agreement (SLA) und ein Ansprechpartner für Service und Support für mehrere Betreiber bereitgestellt.
  • Eine globale Betriebsschnittstelle: as Kontrollzentrum von Jasper bietet eine Komplettansicht aller Geräte weltweit – über mehrere Mobilfunkbetreiber hinweg – einschließlich Netzwerkstatus und Diagnose.
  • Automatisiertes Lebenszyklus-Management: Die Mobilfunkabonnements der Geräte werden während des gesamten Lebenszyklus „Over the Air“ (OTA) aktualisiert.
  • Örtliche Pläne für Service und Verwendung: Die integrierte Lösung sorgt weltweit für die Einhaltung der lokalen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen, während es örtliche Tarife ermöglichen, die Kosten weltweit zu kontrollieren und vorherzusagen.

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Bild: Pixabay; gemeinfrei; Avnet Integrated; fischertechnik; Axians; Peakboard; Medisana/Oliver Eltinger