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Augmented Reality

GFOS und skip entwickeln AR-App für die Produktion

| Redakteur: Jürgen Schreier

MES-Spezialist GFOS und das skip Institut entwickeln gemeinsam eine prototypische Augmented Reality App für die Produktion. Die im Rahmen einer Bildungskooperation realisierte App soll mehr Transparenz in die Fertigung bringen.

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Die Studenten präsentieren ihre neue AR-App. Am skip befasst man sich mit 3D-Darstellungen, App-Entwicklungen, Filmdokumentationen und Inszenierungen, Computer Generated Imaging (CGI), 3D-Modellen sowie Virtual Reality (VR).
Die Studenten präsentieren ihre neue AR-App. Am skip befasst man sich mit 3D-Darstellungen, App-Entwicklungen, Filmdokumentationen und Inszenierungen, Computer Generated Imaging (CGI), 3D-Modellen sowie Virtual Reality (VR).
( Bild: Paul Klimek )

Die GFOS und das skip, Institut für angewandte digitale Visualisierung e.V. haben eine Bildungskooperation geschlossen. Im ersten Schritt wurde ein Prototyp für eine Augmented Reality App entwickelt, mit der sich demonstrieren lässt, wie in Produktionsunternehmen bestimmte Prozesse durch mehr Transparenz effizienter gestaltet werden können.

Flexible Produktion erfordert hohes Maß an Transparenz

Das gemeinnützige skip, Institut für angewandte digitale Visualisierung e.V. wurde 2016 gegründet und fungiert als praxisorientiertes und wissenschaftliches Institut an der Hochschule Fresenius, Köln. Die Arbeitsgemeinschaft aus Studenten, Dozenten und Mentoren beschäftigt sich vornehmlich mit der experimentellen und praxisnahen Entwicklung von innovativen und kreativen 3D-Darstellungen, App-Entwicklungen, Filmdokumentationen und Inszenierungen, Computer Generated Imaging (CGI), 3D-Modellen und Virtual Reality (VR).

Next Industry: Virtual und Augmented Reality

Alles zum Thema Virtual und Augmented Reality lesen Sie in der ersten Ausgabe von "Next Industry". Namhafte Autoren aus Forschung und Praxis erörtern die Grundlagen dieser virtuellen Technologien und schildern in Use Cases den Einsatz von Augmented und Virtual Reality in den Branchen Automotive, Chemie & Life Sciences, Elektrotechnik, IT und Maschinenbau.

Produzierende Unternehmen müssen die zunehmende Komplexität in den Griff bekommen, sollen die Benefits der intelligenten Fertigung verloren gehen. Hinzu kommt der Fachkräftemangel im Mittelstand, der ein Umdenken bei den Produktionsabläufen erfordert. Abhilfe schafft der Einsatz von AR/VR, da die 3D-Visualisierung die Beschäftigten bei der Bewältigung ihrer Aufgaben unterstützen kann. Zudem erfordert die flexible Produktion ein schnelleres Handeln, was wiederum ein hohes Maß an Transparenz bedingt, damit die Mitarbeiter bei Bedarf – in Echtzeit und möglichst Standort-unabhängig – in die Produktion eingreifen können.

Hinzu kommt der wachsende Bedarf an individuellen, maßgeschneiderten Applikationen, mit denen sich ein vorhandenes Risikopotenzial verringern lässt. Aus diesem Grund soll mittelfristig eine weitere App entwickelt werden, die eine Bereitstellung verschiedener intelligenter Anwendungen eines MES Systems ermöglicht.

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