Steckverbinder

Für das intelligente Gebäude von morgen: kostengünstige Anschlusstechnik

| Autor / Redakteur: Thomas Schulze* / Ines Stotz

Im Smart Home wird eine Vielzahl spezieller Leiterplattenanschlüsse benötigt – häufig werden dazu Steckverbinder auf Basis von Pinstrip-Stiftleisten verwendet.
Im Smart Home wird eine Vielzahl spezieller Leiterplattenanschlüsse benötigt – häufig werden dazu Steckverbinder auf Basis von Pinstrip-Stiftleisten verwendet. (Bild: Phoenix Contact)

Immer mehr Gebäude verfügen über elektronische Geräte wie Klima- und Heizungssteuerungen sowie Sicherheits- und Kommunikationssysteme. Sie erhöhen den Komfort in den eigenen vier Wänden. Deren Vernetzung macht daraus ein „Smart Home“. Der kompakte Aufbau stellt hohe Anforderungen an die eingesetzte Anschlusstechnik.

Jede Applikation stellt andere Anforderungen an die Anschlusstechnik. Wer – gemäß dem geflügelten Wort – mit Kanonen auf Spatzen schießt, wird sein Ziel wahrscheinlich erreichen, effizient ist dies aber keinesfalls. So gibt es auch im Bereich der Leiterplatten-Anschlusstechnik zahlreiche Varianten, die je nach Anwendungsfall den Anforderungen entsprechen oder diese sogar übertreffen. Ein Steckverbinder, der den Sicherheitsanforderungen in einem Kraftwerk genügt, ist für den Anschluss einer Jalousie-Steuerung überdimensioniert.

Anschlusstechnik für Smart Home-Applikationen

Bei der Leiterplatten-Anschlusstechnik für Smart Home-Applikationen kommt es auf ein kostenoptimiertes Design sowie auf anforderungsgerechte Funktionen an. Aufwendige Klemmen und Stecker bilden dabei eher die Ausnahme. Dies wird besonders bei steckbaren Lösungen deutlich – hier sind Steckverbinder mit Pinstrip-Stiftleisten am Markt etabliert. Im Gegensatz zu klassischen, umschlossenen Stiftleisten – den so genannten Grundleisten – sind Pinstrips so einfach gestaltet, dass ein Einsatz auch in preiskritischen und semi-industriellen Anwendungen möglich ist.

Ein auf den ersten Blick simpler Kunststoffstreifen hält die Metallstifte der Pinstrips sicher in Position. Eine Stiftseite wird auf der Leiterplatte verlötet, die andere Seite dient zur Kontaktierung der Stecker. Der einfache Aufbau der Pinstrips erlaubt ein äußerst kompaktes Design der Steckverbindung. Der Leiterplattenanschluss ist steckbar, gleichzeitig aber auch nicht viel größer als eine vergleichbare Leiterplattenklemme.

Breites Portfolio für unterschiedliche Anwendungen

Das Produktprogramm von Phoenix Contact umfasst eine große Auswahl verschiedener Pinstrips und zugehöriger Stecker in den marktüblichen Rastern 3,5 und 5,0 mm. Die Stiftleisten stehen in Ausführungen für das Wellenlöten oder für Reflow-Lötprozesse zur Verfügung. Die optionale Tape-on-Reel-Verpackung ermöglicht die Integration in automatisierte Verarbeitungsprozesse. Die Stiftleisten sind mit sogenannten Pick-and-Place-Pads ausgestattet, die die automatisierte Entnahme (Pick) und die automatisierte Positionierung auf der Platine (Place) mittels Standard-Vakuumpipetten ermöglichen.

Neben geraden Stiftleisten bietet Phoenix Contact auch gewinkelte Varianten sowie Ausführungen mit farbigen Kunststoffstreifen und unterschiedlichen Stiftlängen an – damit wird eine große Zahl unterschiedlicher Applikationen abgedeckt.

Das Produktprogramm umfasst auch die zu diesen Stiftleisten passenden Stecker: Klassische Schraubstecker mit verschiedenen Steck- und Anschlussrichtungen sowie Federkraftvarianten mit Ein- oder Doppelleiteranschluss. Dank des umfassenden Programms steht Leiterplatten-Designern ein umfangreicher Baukasten an Anschlusslösungen für unterschiedliche Anwendungen zur Verfügung.

Ergänzendes zum Thema
 
Auf einen Blick: Pinstrip-Steckverbindungen von Phoenix Contact
 
Smart Home Kongress

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