Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) Freeformer verarbeitet jetzt auch medizinisches PEEK-Material

Arburg hat auf der Formnext 2021 einen weiterentwickelten Hochtemperatur-Freeformer vorgestellt, der medizinisch zugelassenes PEEK-Granulat des Partners Evonik zu Implantaten verarbeiten kann.

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Die Verarbeitung von PEEK ist neben Implantaten auch für technische Teile interessant.
Die Verarbeitung von PEEK ist neben Implantaten auch für technische Teile interessant.
(Bild: Arburg)

Wie Arburg mitteilt, gibt es jetzt einen Freeformer 300-3X, der speziell für die Verarbeitung von Hochtemperatur-Kunststoffen ausgelegt ist. Der Bauraum kann auf 200 Grad Celsius beheizt werden. Damit umfasst das Materialspektrum für das AKF-Verfahren auch Kunststoffgranulate auf Basis von Polyetherimid (PEI) wie medizinisch zugelassenes Ultem und das für die Luft- und Raumfahrt zugelassene Ultem 9085. Ein optimiertes Temperaturmanagement sorge für die erforderliche Kühlung des Systems, insbesondere der Achsantriebe, die den Bauteilträger hochpräzise auf 0,022 Millimeter genau in x-, y- und z-Richtung positionieren. Weiterhin kann das originale PEEK-Kunststoffgranulat „Vestakeep i2 G“ des Materialpartners Evonik verarbeitet werden. Es ist für dauerhaft implantierbare Medizinprodukte zugelassen. Laut Arburg lässt sich die Prozessqualität beim Freeformer zuverlässig dokumentieren, so dass jedes Bauteil eindeutig rückverfolgbar ist.

Lesen Sie hier, welche weiteren Neuheiten auf der Formnext gezeigt wurden:

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