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Vernetzte Produktion Fraunhofer: Sicherer Datenaustausch zwischen Smart Factories

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Um die Kommunikation zwischen intelligenten Fabriken einfacher und sicherer zu machen, haben Forscher des Fraunhofer IOSB Komponenten des Industrial Data Space der IDSA in das vom Industrial Internet Consortium (IIC) als sogenanntes Testbed anerkannte Smart Factory Web integriert.

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Diese smarte Modellfabrik in Karlsruhe ist über das Smart Factory Web in Echtzeit mit Fabriken in Lemgo und Korea vernetzt.
Diese smarte Modellfabrik in Karlsruhe ist über das Smart Factory Web in Echtzeit mit Fabriken in Lemgo und Korea vernetzt.
(Bild: Fraunhofer IOSB)

Das vom Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe entwickelte Smart Factory Web bildet einen Online-Marktplatz für Produktionskapazitäten. Dieser soll ungenutzte Reserven in Produktionsstätten vermitteln und erlauben, dass Ressourcen, Anlagen sowie Bestände firmenübergreifend genutzt werden können. Zudem soll das Smart Factory Web Unternehmen mit global verteilten Produktionsstandorten und Lieferketten helfen, die Auftragserfüllung gemäß den einzuhaltenden Kriterien (Lieferzeit, Öko-Label, Kosten …) flexibel zu planen und zu optimieren.

„In dem Projekt ´Synergy´ geht es darum, den Datenaustausch zwischen den Fabriken und dem Marktplatz sicherer und vertrauenswürdiger zu gestalten. Außerdem wollen wir erreichen, dass beteiligte Fabriken untereinander direkt kommunizieren können statt nur mit dem zentralen Cloud-Server“, so Dr. Ljiljana Stojanovic, die Projektleiterin. Möglich werde dies durch sogenannte Konnektoren und einen Broker – Komponenten des Industrial Data Space, an dessen Entwicklung das Fraunhofer IOSB ebenfalls beteiligt ist. Das im September gestartete Projekt hat eine Laufzeit von sechs Monaten, heißt es in einer Mitteilung. Anschlussprojekte seien bereits in Planung.

IDSA und IIC schließen Kooperation

Am 12. September, am Rande der International Manufacturing Technology Show (IMTS) in Chicago, hatten die International Data Spaces Association und das global agierende Industrial Internet Consortium ein „Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Beide Organisationen setzen sich dafür ein, das IIoT voranzutreiben und Kerntechnologien zu standardisieren, um eine Aufsplitterung in nicht miteinander kompatible Domänen zu verhindern.

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