Digitalisierung Fraunhofer IPT veröffentlicht neues Whitepaper

Redakteur: Hendrik Fuhrmann

Das Aachener Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) beschäftigt sich in einem neuen Whitepaper mit der wichtigen Rolle digitaler Konzepte in der Präzisionsmontage optischer Systeme.

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In der Präzisionsmontage optischer Systeme sind digitale Konzepte von hoher Bedeutung.
In der Präzisionsmontage optischer Systeme sind digitale Konzepte von hoher Bedeutung.
(Bild: Pixabay)

Die Anforderungen an optische Systeme wachsen in Zukunft weiter. Obwohl die Systeme immer kleiner und komplexer werden, wird trotz geringerer Fertigungstoleranz eine gleichbleibende oder steigende Qualität erwartet. Vor allem im abschließenden Produktionsschritt optischer Systeme, der Präzisionsmontage, kann die Digitalisierung dazu beitragen, den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Das zeigt das neue Whitepaper des IPT, das im Rahmen eines Forschungsprojekts zur effizienten Vernetzung von Produktionssystemen in der Optikproduktion veröffentlicht wurde.

Die Neuerungen aus dem Whitepaper

Die Präzisionsmontage steht am Ende der Produktionskette optischer Systeme und ist daher besonders wichtig. Hier wird überprüft, ob das Produkt den Qualitätsanforderungen entspricht. Wenn das Produkt kleinere Abweichungen oder Designfehler aufweist können diese noch in der Montage ausgeglichen werden Innerhalb des Forschungsprojekts arbeiten die Forscher zwar allgemein an einer digitalisierten und vernetzten Optikproduktion. Im Fokus des Whitepapers liegen aber zwei Bauteile, die für die Automatisierung der Präzisionsmontage weiterentwickelt werden.

Zum einen verwendet die Transporteinheit im Forschungsprojekt Sensoren, die laut IPT den Bauteilzustand über die gesamte Produktionskette überwachen. In der Präzisionsmontage kann der Zustand des Bauteils durch das Smart Tray (Intergration der Sensoren in die Transporteinheit) erfasst werden und zuvor geschehene Fehler behoben werden.

Zum anderen arbeiten die Entwickler an einer Werkzeugarchitektur, die den herstellerunabhängigen Einsatz und Austausch von Werkzeugen ermöglicht. Da Montageplattformen häufig nur über Schnittstellen zur Werkzeugarchitektur des Herstellers verfügen, sollen künftig auch neue Werkzeuge anderer Hersteller eingebunden werden können, so das IPT.

Für mehr Informationen und Details steht ihnen das englischsprachige Whitepaper hier zum kostenfreien Download zur Verfügung

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