Interview mit Ulrich Ahle, FIWARE Foundation

FIWARE: Mit Open Source zur IoT-Lösung

| Redakteur: Jürgen Schreier

Smart-City-Anwendungen können zum Beispiel Autofahrern freie Parkplätze zuweisen.
Smart-City-Anwendungen können zum Beispiel Autofahrern freie Parkplätze zuweisen. (Bild: Pixabay / CC0)

Bei "Open Source" denkt man unwillkürlich an Linux. Doch auch für die Entwicklung von IoT-Applikationen gibt es mit FIWARE ein Open Source Ökosystem. Was man mit den Softwarebausteinen machen kann und welche Vorteile FIWARE gegenüber Vendor-Lösungen hat, erläutert Ulrich Ahle, CEO der FIWARE Foundation e.V. im Gespräch mit "Industry of Things".

Ulrich Ahle ist CEO der Fireware Foundation e.V., Berlin.
Ulrich Ahle ist CEO der Fireware Foundation e.V., Berlin. (Bild: FIWARE Foundation)

Herr Ahle, was ist FIWARE, wie funktioniert es und was kann man mit FIWARE alles machen?

Ahle: FIWARE ist ein Rahmen von Open-Source-Softwarebausteinen, die wir Generic Enabler nennen und die von unseren Partnern genutzt werden, um Smart Solutions zu bauen. Smart Solutions, das sind einmal IoT-Plattformen, die in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, unter anderem im Bereich Smart Cities. Und darauf aufsetzende Lösungen, die zum Beispiel für die Parkraumbewirtschaftung, also Smart Parking, oder Smart Waste Management genutzt werden. FIWARE ist also ein Baukasten von Open-Source-Softwarekomponenten, mit denen man Smart Solutions bauen kann.

Wie schnell und wie einfach lassen sich solche smarten Lösungen bzw. Apps mit FIWARE erstellen?

Ahle: Es geht schnell und ist obendrein kostengünstig. Diese Softwarebausteine sind, wie gesagt, Open Source, das heißt für jeden verfügbar und kostenlos. Und es ist sehr effizient, unter Verwendung dieser FIWARE-Bausteine Lösungen und Applications zu bauen. Eines möchte ich noch erwähnen, nämlich das Thema Schnittstellen. Denn neben den Softwarebausteinen mit dem Context Broker als Kernbaustein bringt FIWARE auch ein standardisiertes Schnittstellenformat mit, also ein standardisiertes API. Dieses ist in zahlreichen Ländern bereits ein De-Facto-Standard, und seit dem 24. Januar 2019 auch der formale Standard für das Context-Information-Management in Smart Cities. Standardisiert von der europäischen Standardisierungsorganisation ETSI.

Wie viele Bausteine gibt aktuell, die man für die Entwicklung von smarten Lösungen nutzen kann?

Ahle: Aktuell sind es rund 30.

Es gibt noch einen Marketplace. Was kann man dort kaufen bzw. verkaufen?

Ahle: Der FIWARE Marketplace ist in der Tat ein Marktplatz, der auf unserer Internetseite betrieben wird. Dort stellen unsere Partner ihre Lösungen vor. Es gibt mittlerweile ein Dutzend von IoT-Plattformen, Smart City-Plattformen, aber auch Lösungen für andere Branchen. Zum Beispiel für die Landwirtschaft, die Industrie sowie weit über 100 Smart Solutions aus unserem Partnernetzwerk wie Smart Parking, Smart Waste Management und so weiter. Diese Lösungen werden auf dem FIWARE Marketplace in unterschiedlichen Kategorien bereitgestellt. Allerdings kann man sie dort nicht direkt kaufen. Wenn man das tun möchte, muss man dem Link zu dem jeweiligen Anbieter folgen und dann einzelvertragliche Vereinbarungen eingehen.

Die Lösungen, die auf dem Marketplace vorgestellt werden, sind also kommerzielle Lösungen?

Ahle: Ja, genau.

Für welche Zielgruppen, Branchen, Anwender ist FIWARE interessant?

Ahle: Wir adressieren FIWARE in vier Branchen: Smart Cities, Smart Agrifood - also die Digitalisierung der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion -, als Drittes Smart Energy und als Viertes Smart Industry inklusive Industrie 4.0. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb die FIWARE Foundation ihren Sitz in Deutschland hat - also dort, wo Industrie 4.0 erfunden wurde.

Die zahlreichen Präsentationen beim FIWARE Summit 2018 haben deutlich gemacht, dass das Interesse an FIWARE vor allem in den Kommunen sehr groß zu sein scheint. Warum ist das so?

Ahle: Weil das die ursprüngliche Sparte war, in der die FIWARE-Technologie entwickelt worden ist. Also ist FIWARE im Kontext von Smart Cities entstanden und wurde danach sukzessive in die drei anderen Branchen, die ich genannt habe, übertragen. Im Bereich Smart Cities haben wir auch die größte Nutzung und Ausbreitung von FIWARE. Mittlerweile gibt es 125 Städte in 26 Ländern, die ihre Smart City basierend auf FIWARE-Prinzipien und Technologien realisieren.

Welche Pains von Kommunen oder Stadtverwaltungen lassen sich mit FIWARE bewältigen?

Ahle: Zwei wesentliche: einmal die Kosten zu reduzieren und als Zweites die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in einer Stadt zu verbessern. Das sind die beiden wesentlichen Treiber, um Smart-City-Lösungen auf FIWARE-Basis umzusetzen.

In Teilen Südeuropas scheint das ja auch zu gelingen. Viele der in Malaga vorgestellten Projekte wurden oder werden in Ländern wie Spanien, Portugal und Italien umgesetzt. Kommen wir einmal auf Deutschland zu sprechen. Im Rahmen einer Umfrage mit dem Titel "Stadt, Land Frust" hat der Digitalverband Bitkom vor kurzem festgestellt, dass zwei von drei Bundesbürgern ihren Wohnort ganz und gar nicht "digital" finden. Ist das tatsächlich so und warum?

Ahle: Festzustellen ist erst einmal, dass es tatsächlich so ist. Wir sind, was die Digitalisierung im öffentlichen Bereich angeht, nicht in der Gruppe der führenden Länder. Ganz anders als im Bereich der Digitalisierung in der Fertigungsindustrie, also Industrie 4.0. Da sind wir europa-, wenn nicht sogar weltweit, führend. Im Bereich der Digitalisierung im öffentlichen Bereich liegen wir, nach meiner Einschätzung, rund zehn Jahre hinter den führenden Ländern. Führende Länder in Europa sind Länder wie Dänemark oder Estland, um zwei Beispiele zu nennen. Eine Kenngröße dazu: Wir intensivieren ja gerade unsere Bemühung in Deutschland ein schnelles Internet in die Haushalte zu bringen. Fibre to the Home ist das Thema, also Glasfaser direkt bis ans Haus. Momentan haben wir in Deutschland acht Prozent der Häuser angebunden. Und ich war vor Weihnachten in Uruguay. Da sind es 75 Prozent.

Und warum geht es in Deutschland mit der Digitalisierung auf kommunaler Ebene nur so langsam voran?

Ahle: Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Ich war kürzlich in Indien. Dort hat der amtierende Ministerpräsident kurz nach seiner Amtsübernahme ein großes Smart City-Programm aufgesetzt. Für 100 Städte werden zwischen 2017 und 2021 rund sieben Milliarden US-Dollar bereit gestellt, damit diese ihre Smart City-Strategien und -Ziele verwirklichen können. Solche Programme gibt es in Deutschland auf nationaler Ebene bisher nicht. Es gibt teilweise Programme auf Landesebene. Wir müssen beim Thema digitale Kommune unsere Anstrengungen erheblich intensivieren.

Wir sprachen bereits über die vier FIWARE-Säulen Smart City, Smart Agrifood, Smart Energy und Smart Industry. Wie ist das Interesse an FIWARE im Bereich der Industrie?

Ahle: Dort sind wir leider noch nicht so weit, wie wir es im Bereich der Smart Cities sind. Wir sind da eher am Anfang, in ersten Implementierungen. Ich hatte zum Beispiel unlängst ein Kick Off zu einem Projekt, bei dem FIWARE die Basis ist für digitale Wertschöpfungsketten in der Industrie. Ein Projekt, das wir zusammen mit DMG Mori, einem Hersteller von Fräs- und Drehmaschinen, und dem Kompressorenhersteller BOGE machen. FIWARE wird die Plattform für Smart Services in der digitalen Industrie darstellen. Aber nochmal: Wir sind im Bereich der Industrie noch in der Anfangsphase. Da bin ich ganz ehrlich.

Mit FIWARE, Sie sagten es, kann man smarte Lösungen schnell entwickeln. Trotzdem braucht man dafür vermutlich ein gewisses Maß an Domänenwissen und IT-Know-how. Bei einem Global Player wie DMG Mori ist das vielleicht kein Problem. Viele Maschinenbauer sind aber Mittelständler. Hat man dort überhaupt überhaupt genügend Entwickler, um solche Lösungen selbst zu generieren?

Ahle: Nun, wir haben da zwei Modelle: einmal, dass der Anwender selbst, unter Verwendung der FIWARE-Softwarebausteine, seine Lösungen baut. Das machen aber nur maximal zehn Prozent der Endanwender. Die anderen nutzen die Unterstützung von Softwarepartnern aus dem FIWARE Ecosystem und arbeiten mit diesen zusammen. Und hier haben wir mittlerweile einen sehr guten Mix aus globalen Unternehmen, Konzernunternehmen wie zum Beispiel Atos, Engineering, Telefónica oder Orange, aber auch eine ganze Reihe von mittelständischen Unternehmen. Und es gibt zahlreiche Start-ups, die Lösungen, basierend auf FIWARE realisieren und anbieten. Diese bieten nicht nur Plattformen und Smart Solutions an, sondern auch Schulungen, Systemintegrations- und Beratungsleistungen. Somit steht ein recht gutes Ecosystem an Dienstleistungspartnern zur Verfügung.

Am Markt gibt es bereits zahlreiche Softwarefirmen und Plattformbetreiber wie Siemens mit Mindsphere oder Amazon Web Services (AWS) mit einem regelrechten Universum an Cloud-Diensten und Webservices für fast alle IoT-Lebenslagen. Zusätzlich drängen auch noch chinesische Unternehmen wie Alibaba oder Huawei mit IoT-Plattformen auf den Markt. Was ist nun anders, wenn ich mich für FIWARE oder eine Lösung "powered by FIWARE" entscheide und nicht für ein klassisches Vendor-Angebot?

Ahle: Der Unterschied ist einmal, dass wir Open-Source-Software anbieten. Aber auf der anderen Seite auch offene Schnittstellen und offene Datenmodelle und damit sehr eindeutig den sogenannten Vendor-Lock-in-Effekt vermeiden. Jemand, der sich für FIWARE basierte Lösungen entscheidet, ist nicht an einen Anbieter gebunden. Natürlich bringt auch ein Vendor Lock-in gewisse Vorteile mit sich. Aber ich bin überzeugt, dass die Vorteile eines offenen Ansatzes deutlich überwiegen. Und den offenen Ansatz bringt FIWARE als Open-Source-Lösung mit.

FIWARE Global Summit 2019: Building a Smart Future with Data

Der FIWARE Global Summit 2019 findet am 21. und 22, Mai in Genua statt. 2019. Folgende Tracks sind für die diesjährige Veranstaltung geplant: Developers, Smart Agrifood, Smart Cities, Smart Energy und Smart Industry.

Die Developer Sessions mit führenden FIWARE-Anwendern sind die beste Gelegenheit, mehr über die Möglichkeiten von FIWARE zu erfahren. Die anderen Tracks beinhalten Keynotes, Panels und Kamingespräche. Folgende Themen stehen dabei im Vordergrund: Blockchain, KI, Robotik, Edge Computing, Kontrolle der Datennutzung und Datenökonomie.

In FIWARE steckt viel interessante Technik. Allein mit interessanter Technik wird man noch nicht zum digitalen Unternehmen. Man braucht auch attraktive Geschäftsmodelle. Hat die deutsche Industrie, speziell der Mittelstand, genügend Fantasie, wenn es um solche Business Cases geht?

Ahle: Die deutsche Industrie in Summe ja. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Unternehmen, die es verstanden haben, die Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, in den Umbau ihrer Geschäftsmodelle einzubringen und die ihre Unternehmen komplett auf den Kopf gestellt haben. Das gilt für viele unserer Hidden Champions, aber noch nicht für den Mittelstand zur Gänze. Es ist deshalb sehr wichtig, dass die Unternehmen, die "normalen" Mittelständler, mit kompetenten Partnern zusammenarbeiten - mit Unternehmen, die den Mittelständlern helfen können, ihren Weg in der digitalen Transformation zu finden und die Potenziale, die FIWARE und andere Lösungen mit sich bringen, für sich zu nutzen. Viele haben erkannt, dass es für sie überlebenswichtig ist. Andere haben das noch nicht erkannt. Und da müssen wir schauen, was das in Zukunft für diese Unternehmen bedeuten wird.

Nochmal zurück zu ein paar technischen Aspekten. FIWARE-Partner Engineering hat einen OPC UA IoT-Agent entwickelt, der 2018 auf der Hannover Messe vorgestellt wurde. OPC UA ist auf bestem Weg, der IoT-Kommunikationsstandard zu werden. Was kann und was macht dieser Agent?

Ahle: Der OPC UA-Agent dient dazu, Maschinen an Plattformen anzubinden, und zwar über ein neutrales Protokoll. Also nicht über ein herstellerspezifisches Protokoll, sondern über ein neutrales Protokoll. Damit lassen sich Maschinen unterschiedlicher Anbieter an gemeinsame Plattformen anbinden. Diese Funktionalität gibt es seit vergangenem Jahr durch die Entwicklung unseres Partners Engineering auch im FIWARE-Umfeld. Engineering hat das auch als Open Source der FIWARE Community zur Verfügung gestellt. Das heißt, es kann von jedem kostenlos genutzt werden. Das ist für uns ein wichtiger Schritt, um die weitere Anwendung von FIWARE in der Fertigungsindustrie voran zu bringen. Allerdings habe ich letzte Woche auch gelernt, dass OPC UA auch zunehmend im Bereich der Energiewirtschaft, also Smart Grid eingesetzt wird. Das heißt, OPC UA erzielt eine Wirkung in der Wirtschaft, die über die ursprüngliche Domäne Industrie hinaus zielt.

Immer wenn vom OPC UA IoT-Agent die Rede ist, wird auch ein Facility-Enabler erwähnt. Was macht dieser?

Ahle: Der Facility-Enabler heißt jetzt Digital-Enabler und ist die FIWARE-basierte IoT Plattform unseres Partners Engineering. Es gibt derzeit circa ein Dutzend IoT-Plattformen basierend auf FIWARE-Technologie, von Atos, von NEC, wie erwähnt von Engineering und weiteren Partnern. Das Basisprodukt von Engineering heißt Digital-Enabler, wird in unterschiedlichen Branchen eingesetzt. Für die Smart City heißt er City-Enabler und für die Fertigungsindustrie dann Facility-Enabler.

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist bzw. war FIWARE zunächst ein EU-Projekt. Industrie 4.0 oder das IoT sind allerdings weltumspannende Phänomene. Wie sichert jetzt FIWARE den globalen Technologietransfer?

Ahle: Nun, zunächst ist es sehr wichtig für eine Lösung wie FIWARE in der digitalen Welt, dass sie global akzeptiert und auch global angewandt wird. Ansonsten wird das Ganze nicht nachhaltig funktionieren. Folglich haben wir eine Reihe von Aktivitäten aufgesetzt, um die Anwendung von FIWARE nicht nur in Europa, sondern global voran zu treiben. Wir erhalten dafür auch Unterstützung von der Europäischen Union. Zum Beispiel gibt es ein Förderprojekt, das heißt FI Global und verfolgt ausschließlich das Ziel, die FIWARE-Technologie außerhalb von Europa auszurollen. Und das Segment, in dem die Anwender FIWARE primär nutzen, ist der Bereich Smart City. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Städten außerhalb von Europa, die ihre Lösungen basierend auf Fiware realisieren. In Südamerika, in Japan, in Neuseeland. So hat zum Beispiel Wellington seine Smart City auf FIWARE-Basis entwickelt und auch einige Städte in Japan. Besonders stolz sind wir darauf, dass die Weltbank unser erstes Mitglied in Indien, die Firma Mobilepedia, damit beauftragt hat, eine Shared-Service Smart City-Plattform in Indien zu bauen, um bevorzugt mittelgroße Städte, die nicht in der Lage sind, eine eigene Lösung zu bauen, einen Shared-Service, basierend auf FIWARE, bereit zu stellen. Und somit adressieren wir wichtige, außereuropäische Märkte mit FIWARE und stellen die globale Anwendung und damit auch die Nachhaltigkeit dieser Lösung sicher.

Die FIWARE Foundation arbeitet eng mit der International Data Spaces Association - kurz IDSA - zusammen. Was hat es damit auf sich?

Ahle: Ich selbst bin auch Vorstandsmitglied der International Data Spaces Association und wir arbeiten sehr eng an einem wesentlichen Thema zusammen, nämlich am Thema Datensouveränität. An Lösungen, die es dem Dateneigentümer erlauben, zu definieren und technisch zu erzwingen, wer Zugriff auf seine Daten erhält und was er damit machen darf. Das entwickeln wir gemeinsam mit der IDSA und implementieren das auch, u.a. basierend auf FIWARE-Technologien. Für uns ist das ein sehr wichtiger Schritt, um die Akzeptanz der Enduser von digitalen Lösungen weiter voran zu treiben.

Welche konkrete Rolle spielt die Foundation und wie kann man mitmachen?

Ahle: Die Foundation ist letztendlich der Manager und Koordinator des gesamten FIWARE Ecosystems. In diesem Ecosystem haben wir mittlerweile mehr als 8000 Agierende, die Lösungen, basierend auf FIWARE, bauen oder als Berater tätig sind. Es handelt sich also um ein recht großes, globales Ecosystem. Und dieses Ecosystem wird durch die FIWARE Foundation gemanaged. Zur Frage, wie man mitmachen kann: Die FIWARE Foundation finanziert sich einerseits durch Mitgliedsbeiträge und auf der anderen Seite durch Förderprojekte. Sowohl EU-Förderprojekte wie Horizon 2020, als auch von Projekten, die vom Bildungs- und Forschungsministerium finanziert werden. Das Wachstum von FIWARE hängt natürlich auch von der Zahl unserer Mitglieder ab. Folglich sind wir offen für weitere Mitglieder, die Interesse an der FIWARE-Technologie haben und unsere Arbeit durch ihre Mitgliedsbeiträge unterstützen möchten.

Die Hannover Messe 2019 rückt unaufhaltsam näher. Was wird es dort Neues aus dem FIWARE-Umfeld geben?

Ahle: Wir haben auf der Hannover Messe gemeinsam mit der IDSA einen Stand, und zwar konkret im Forum Industrie 4.0 in Halle 8. Wir werden dort das Thema Datensouveränität und den IDS-Connector, also die Fähigkeit, Daten zwischen unterschiedlichen IoT- Plattformen auszutauschen, anhand eines Industrie-Use-Cases aus der Metallverarbeitung zeigen. Georg Fischer stellt dabei das Bearbeitungszentren, die spanische Firma Innovalia die Computermessmaschine. Beide zeigen die gegenseitige Nutzung von Daten in Cloud Services.

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