VR und AR Extended-Reality-Bildung hinkt in Deutschland dem Bedarf hinterher

Quelle: Pressemitteilung

Das Qualifizierungsangebot im XR-Bereich deckt sich nicht mit den Bedürfnissen aus Wirtschaft und Forschung.

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Da Virtual und Augmented Reality in der Bildung kaum oder nur unzureichend beachtet werden, entgehen der Wirtschaft wichtige Chancen und Potenziale.
Da Virtual und Augmented Reality in der Bildung kaum oder nur unzureichend beachtet werden, entgehen der Wirtschaft wichtige Chancen und Potenziale.
(Bild: Virtual Dimension Center Fellbach)

Das Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) hat in einem Positionspapier aktuelle Defizite bei der XR-Qualifizierung ermittelt. Wie das VDC mitteilt, berücksichtigt die XR-Qualifizierung in Deutschland weder alle relevanten Zielgruppen, noch Abschlüsse, Branchen oder Phasen des Berufslebens. Damit bleibe die Nutzung der XR hinter ihren Möglichkeiten zurück. Bei Extended Reality (XR) handelt es sich um alle Technologien, die reale und virtuelle Welten kombinieren, wie etwa Virtual oder Augmented Reality.

Für sein Positionspapier hat das VDC mithilfe einer Expertengruppe sechs XR-Berufsbilder und 40 mögliche XR-Qualifizierungsbausteine erarbeitet. Der XR-Qualifizierungsbedarf der Wirtschaft wurde über eine Unternehmensbefragung ermittelt, während das XR-Lehrangebot mittels Interviews mit 18 XR-Hochschullehrern erhoben wurde. So habe das VDC feststellen können, dass das heutige XR-Qualifizierungsangebot nicht passgenau mit dem Bedarf aus der Wirtschaft und aus der Forschung übereinstimmt. Dies habe zur Folge, dass die digitale Transformation ausgebremst wird.

Mehr Ressourcen für Bildung benötigt

Das VDC fordert deshalb in seinem Positionspapier, dass die XR-Lehre über die nötigen Mittel verfügen muss, um technologisch Schritt halten zu können. Aktuell würden dem Bildungssystem die Ressourcen fehlen, um sich andauernd in Technologietrends einzuarbeiten. Vor allem die Praxiserfahrung sei wichtig, die jedoch durch veraltete Ausstattung nur selten möglich sei. Außerdem brauche es berufsbegleitende Weiterbildung. Technologiezentren, Forschungseinrichtungen oder auch Metaversen könnten "dritte Lernorte" mit dem nötigen Überblick werden, so das VDC.

Des Weiteren sei es wichtig, dass Nutzer und Bediener XR nicht als IT-Thema, sondern als Arbeitsprozess begreifen. Relevante Studiengänge sollten dazu passende Kenntnisse vermitteln. Dies gelte auch für die nicht-akademische Berufsausbildung.

Das gesamte Positionspapier ist auf der Homepage des VDC verfügbar.

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