Suchen

Die dritte Dimension

Experten-Roundtable: AR, VR und MR im Maschinenbau

Seite: 5/5

Firma zum Thema

App oder browserbasierte Lösung: Was setzt sich durch?

Und was wird die Zukunft bringen? VR-Guru Runde ist "extrem neugierig" auf den „Kampf um die Ökosysteme.“ Wird es bei AR/VR/MR ähnlich sein wie bei Smartphones, wo Apps entweder auf iOS- und Android-basierten Geräten funktionieren? Oder werden sich browserbasierte Lösungen durchsetzen, die auf allen Systemen laufen. „Dieses Rennen um die Ökosysteme ist gerade in vollem Gange“, weiß Runde. Optima-Entwickler Marwitz weist darauf hin, dass sein Unternehmen webbasierte Systeme nutzt. "Wir können unserem Kunden ja nicht vorschreiben, welche Devices er zu nutzen hat“, so sein Credo.

Die Roundtable-Teilnehmer rechnen einhellig damit, dass neben der HoloLens von Microsoft auch die Vive (von HTC und Valve), das neue System von Apple (mutmaßlicher Name: iGlass), Oculus Rift sowie die angekündigte nächste Google-VR-Brillenversion eine Rolle auf dem Markt spielen werden (Übersicht über VR- und Datenbrillen).

Nicht passieren dürfe aber, dass ein Anwender künftig fünf Brillen vorhalten müsse, weil er Maschinen von fünf verschiedenen Maschinenbauern betreibe, so Runde. Wratschko: „Daher ist es wichtig, dass wir bei der Entwicklung von VR- und AR-Technologien vorne mit dabei sind. Als Leader werden wir – egal ob plattformunabhängig oder nicht – weniger Adaptionsprozesse zu vollziehen haben.“

Die neuen Hidden Champions sind datengetrieben

Der Optima-Servicefachmann hebt die Stärken der HoloLens hervor. So sei das Tracking für AR Anwendungen "unschlagbar". Die bestehenden Android-Lösungen könnten da nicht mithalten. Vor diesem Hintergrund hält er es für gerechtfertigt, auch die einen oder anderen Device-abhängigen Features zu nutzen, wenn der Großteil der Anwendungen plattformunabhängig bleibt, und sagt: „Was morgen der Front-End-Markt zeigt, entscheiden wir morgen. Unser Fokus ist das Back-End, die Datenbasis – und diese Infrastruktur können unsere Kunden jetzt bereits nutzen. Für die, die das wollen, wird Mixed Reality mittels Tablets und AR Brillen künftig eine große Rolle spielen. Die Hidden Champions von morgen werden datengetriebene Unternehmen sein, davon bin ich überzeugt. Dazu müssen Unternehmen heute eine gewisse Investitions- und Risikobereitschaft an den Tag legen.“

Mehr erfahren über Augmented und Virtual Reality...

... können Sie in der ersten Ausgabe unseres neuen Magazins Next Industry. Next Industry ist ein unabhängiges Magazin von Vogel Business Media für den digitalen Wandel im B2B-Bereich. Mit dem Anspruch 'Transform your business' setzt Next Industry bei Top-Führungskräften in den Zielbranchen Automotive, Elektrotechnik, IT, Life Science & Chemie und Maschinenbau wertvolle Handlungsimpulse und gibt Entscheidungshilfen für Ihren beruflichen Alltag.

Jede Ausgabe von Next Industry widmet sich einem herausragenden Thema im Zuge der digitalen Transformation, das in branchennahen Autorenbeiträgen, Interviews und redaktionellem Content behandelt wird. Wir greifen dafür auf Experten zurück, die sich in Industrie und Forschung mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen und sprechen mit hochkarätigen Repräsentanten aus diesem Umfeld. So entstehen branchennahe Beiträge mit hoher Halbwertszeit, die helfen, künftige Herausforderungen einzuordnen, Chancen zu erkennen und Lösungswege aufzuzeigen. Gleichzeitig möchte Next Industry den interdisziplinären Austausch unter den verschiedenen Branchen fördern und unterstreicht dies mit begleitenden Events.

Die erste Ausgabe von Next Industry erscheint zur HANNOVER MESSE 2018 und wird am Stand von Vogel Business Media (Halle 15, Stand D41; Stand-Telefon: +49 511 89405770) präsentiert.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45240439)

Microsoft; Pixabay; Schreier; Pexels; gemeinfrei; Photo by Bram Van Oost on Unsplash; Jürgen Weller Fotografie; Anna-Lena Hillenbrand; SAP; Siemens Healthineers; Palo Alto Networks