Suchen

Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "Industrie 4.0" erschienen.

sponsored by

Virtualisierung von Kommunikationskomponenten EU-Projekt 5G-TANGO erfolgreich abgeschlossen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Ziel des EU-Projekts 5G-TANGO war die Erprobung von Technologien und Schnittstellen für die Nutzung von 5G im Fabrikumfeld. Projektpartner Weidmüller überführt nun die während des Projekts gewonnen Erkenntnisse in die Fertigung, wobei ein Schwerpunkt auf AR-Applikationen liegt.

Firma zum Thema

In der Virtualisierung bisheriger Hardware-Kommunikationskomponenten durch Software steckt für die Industrie eine große Chance.
In der Virtualisierung bisheriger Hardware-Kommunikationskomponenten durch Software steckt für die Industrie eine große Chance.
(Bild: Weidmüller)

Die Fachleute sind sich einig; Der Mobilfunkstandard 5G hat das Potenzial, die Produktion in Deutschland einen großen Schritt voranzubringen. Bevor die Technologie aber flächendeckend eingeführt werden kann, müssen die Technologien und Schnittstellen erprobt und zur Anwendungsreife gebracht werden. Genau dies war die Aufgabe des nun offiziell abgeschlossenen und von der Europäischen Union geförderten Projekts 5G-TANGO.

Seit Juni 2017 engagiert sich der Weidmüller neben internationalen Kooperationspartnern wie Atos, Huawei, Telefónica und Nokia als Anwendungspartner mit dem Ziel, die Überführung von Kommunikationsnetzdiensten in Software, die eine schnellere und flexiblere Inbetriebnahme von Maschinen in der Fertigung ermöglicht. „In der Virtualisierung bisheriger Hardware-Kommunikationskomponenten durch Software steckt für Weidmüller und die Industrie insgesamt eine große Chance“, erläutert Dr. Patrick-Benjamin Bök, Vice President Global Digitalization/Corporate Factory IT & Technologies.

Virtualisierung durch Software: entscheidender Faktor bei 5G

Das 5G-TANGO-Projekt wurde aufgrund des Coronavirus mit 33 Teilnehmern aus ganz Europa in einem eintägigen Online-Meeting abgeschlossen. „Dank der guten Organisation und der Disziplin aller Teilnehmer konnten die Vorträge erfolgreich gehalten und passend über die Ergebnisse diskutiert werden“, beschreibt Daniel Behnke, Senior Smart Factory Digitalization Engineer bei Weidmüller, das ungewöhnliche Verfahren.

Die Ergebnisse stellten die Teilnehmer internationalen Fachgutachtern und dem Project Officer der Europäischen Kommission vor. Die Projektbeteiligten überzeugten die Gutachter davon, dass in den Netzen der Zukunft die Virtualisierung durch Software der entscheidende Faktor sein wird. „Die Gutachter waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden und es gab viel Lob für die Konsortialpartner zum erfolgreichen Projekt. Besonders hoben die Gutachter die Vorbereitung realistischer Demonstratoren in den Bereichen Fertigung, Kommunikationssuite und Augmented Reality hervor“, verdeutlicht Behnke.

Unterstützung von Augmented Reality Anwendungen in der Produktion

Weidmüller verfolgt die Ergebnisse in seiner Fertigung weiter, indem weitere Maschinen in der Innovation Area in der Niemeierstraße in Detmold testweise angebunden werden. Insbesondere bei der Anwendung von Augmented Reality sind die neuen Erkenntnisse hilfreich, da Virtualisierung verwendet werden kann, um HoloLens-Applikationen zu ermöglichen.

(ID:46655494)