Additive Serienfertigung EOS gründet End-to-End-Produktionsnetzwerk

Ein Lohnfertigungsnetzwerk hat EOS bereits etabliert. Nun wird es durch eine End-to-End-Produktion erweitert. Das neue Netzwerk soll Unternehmen, die auf der Suche nach Unterstützung in der additiven Serienfertigung sind, mit zertifizierten EOS-Partnern zusammenbringen.

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Das End-to-End Produktionsnetzwerk soll zunächst in der EMEA-Region aufgebaut werden.
Das End-to-End Produktionsnetzwerk soll zunächst in der EMEA-Region aufgebaut werden.
(Bild: EOS)

Für Start-Ups, kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zum OEM kann die Umsetzung additiv gefertigter Produkte eine anspruchsvolle Aufgabe sein. Insbesondere dann, wenn es sich um eine zertifizierte Branche handelt oder eine Großserienproduktion angestrebt wird. Denn: Ist die AM-(Additive Manufacturing)-Lösung designt, muss die passende Fertigungsmethode gefunden und entschieden werden, wie die Teileproduktion organisiert werden soll.

EOS hat als 3D-Drucker-Hersteller und Materialentwickler über 30 Jahre Erfahrung im Lasersintern und Laserschmelzen und kennt die Anforderungen des Marktes an die AM-Serienfertigung. Mit der Gründung des neuen End-to-End-Produktionsnetzwerkes erweitert EOS sein bereits bestehendes Lohnfertigungsnetzwerk und will damit anfragenden Unternehmen jeder Größe dabei helfen, die Komplexität und das Risiko für das angestrebte Produktdesign zu minimieren und rasch zur Produktion von Serienteilen in großem Maßstab überzugehen. Nach Angaben von EOS können die Partner des Netzwerkes ihr Fachwissen über eine Reihe von Fertigungstechnologien einbringen, die Produktion schnell hochfahren, durchgängig Qualitätsstandards gewährleisten und jeden Aspekt einer End-to-End-Produktion unterstützen.

Fertigungspartner müssen Aufnahmekriterien erfüllen

Nicht jedes AM-Fertigungsunternehmen kann Mitglied des EOS End-to-End Produktionsnetzwerkes werden. Für die Aufnahme als Partner durchlaufen Unternehmen laut EOS einen Zertifizierungsprozess auf Basis ihres End-to-End-Angebotes. Die wichtigsten Kriterien reichen dabei von Bauteildesign über die Designoptimierung für AM, die eigentliche Fertigung, die Vor- und Nachbearbeitung einschließlich der Oberflächenbehandlung bis hin zur Qualitätssicherung und Montage. Darüber hinaus muss der Produktionspartner finanziell solide aufgestellt sowie kompetent sein und über entscheidendes Branchen- und Anwendungs-Know-how verfügen, insbesondere in der Luftfahrt, Automobil oder Medizintechnik.

Prototal Industries ist erstes zertifiziertes Mitglied

Das erste Mitglied des End-To-End-Produktionsnetzwerkes ist Prototal Industries, Skandinaviens größter Anbieter in den Bereichen industrieller 3D-Druck, Vakuumguss, Aluminiumwerkzeuge und Spritzguss. Das Unternehmen ist seit mehr als 20 Jahren Kunde von EOS und besitzt mehr als 50 EOS-Polymersysteme an unterschiedlichen Standorten. Prototal bietet durchgängige additive Fertigungskapazitäten für die Großserienproduktion und für anspruchsvolle sowie stark regulierte Branchen an, wie etwa Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder Automobilbau.

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