ZVEI Elektrifizierung und Digitalisierung als Schlüssel zur klimafreundlichen Zukunft

Quelle: dpa/Pressemitteilung

Energieeffizienz und Digitalisierung gehen Hand in Hand und gehören laut ZVEI zu den wichtigsten Hebeln für das Erreichen der Klimaziele.

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Erneuerbarer Strom, dezentral erzeugt, sei der wichtigste Energieträger. Auf diese Weise können 90 Prozent des zukünftigen Energiebedarfs gedeckt und der Primärenergiebedarf in Deutschland bis 2045 um 40 Prozent gesenkt werden, so der ZVEI.
Erneuerbarer Strom, dezentral erzeugt, sei der wichtigste Energieträger. Auf diese Weise können 90 Prozent des zukünftigen Energiebedarfs gedeckt und der Primärenergiebedarf in Deutschland bis 2045 um 40 Prozent gesenkt werden, so der ZVEI.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Strom muss nach Ansicht der deutschen Elektro- und Digitalindustrie zum vorherrschenden Energieträger werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die „All-Electric-Society“ und mit ihr eine umfassende Digitalisierung sei der Schlüssel für eine klimafreundliche Zukunft, erklärte der Präsident des Branchenverbandes ZVEI, Gunther Kegel, am Dienstag beim Jahreskongress in Berlin. Erneuerbarer und dezentral erzeugter Strom sei in ihr der wichtigste Energieträger, der künftig 90 Prozent des Bedarfs decken könne.

Der Verband verlangte mehr Druck beim Ausbau der erneuerbaren Energien. „Das Tempo, das beim Bau von LNG-Terminals aktuell angeschlagen wird, brauchen wir auch bei Windkraft und Solarenergie“, sagte der ZVEI-Präsident laut einer Mitteilung. „Nur so befreien wir uns schneller vom Import fossiler Energieträger und können den stetig steigenden Strombedarf aus erneuerbaren Quellen speisen.“ Nach Einschätzung des Verbandes wird der deutsche Strombedarf schon bis 2030 um 50 Prozent steigen. Strom aus erneuerbaren Quellen müsse von Steuern befreit werden.

Lichtjahre entfernt von der Gigabitgesellschaft

Außerdem fordert der Verband, dass sich die Energie- und Stromeffizienz verbessern müsse. Dies hätte enormes Einsparpotenzial und müsse daher gefördert und gefordert werden. Auch am hohen Strompreis stört sich der Verband. „Die Stromsteuer muss sich am Treibhausgasgehalt des Energieträgers ausrichten. Für Strom aus erneuerbaren Energien heißt das, die Steuer muss abgeschafft werden“, so Kegel.

Ein weiterer Punkt, an dem der ZVEI großen Handlungsbedarf sieht, ist die Digitalisierung. „In Deutschland gibt es weiterhin zu viele schwarze Löcher, von einer Gigabitgesellschaft sind wir Lichtjahre entfernt“, sagt Kegel. Man müsse zwischen industriellen und konsumentennahen Anwendungen unterscheiden und für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette das Datenteilen und Datennutzen erleichtern.

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