Studie Einführung von KI in Europa nimmt weiter zu

Quelle: Pressemitteilung

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Während immer mehr Unternehmen KI nutzen, entstehen neue Problemfelder. Vor allem das Thema Governance hinkt hinterher.

Vor allem IT-Infrastruktur, Vertrieb und Marketing sowie Netzwerke oder Clouds haben das größte Potenzial, um von der Implementierung von KI zu profitieren.
Vor allem IT-Infrastruktur, Vertrieb und Marketing sowie Netzwerke oder Clouds haben das größte Potenzial, um von der Implementierung von KI zu profitieren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Juniper Networks hat in einer Studie festgestellt, dass der Einsatz von KI in den vergangenen zwölf Monaten stark zugenommen hat. Doch laut einer Mitteilung müsse mehr getan werden, um mögliche negative Folgen zu bewältigen. Zu den dringendsten Problemen gehört der Mangel an Fachkräften und unausgereifte Governance-Richtlinien.

Laut der Studie haben die meisten Unternehmen die Phase der Proof-of-Concepts und der begrenzten Erprobung von KI weitgehend hinter sich gelassen und KI in ihrer gesamten Organisation implementiert. 63 Prozent der befragten Führungskräfte gaben an, dass sie ihre geplanten KI-Einführungsziele zumindest „größtenteils“ erreicht haben. 2021 lag diese Zahl noch bei sechs Prozent. Für die Führungskräfte ist dabei Aufsicht und Kontrolle eine Schlüsselkomponente für die Einführung von KI. 45 Prozent der Befragten in Europa sind der Meinung, dass mehr getan werden muss, um KI wirksam zu steuern. 35 Prozent der Befragten in Europa gaben zudem an, dass die Datenverfügbarkeit die kritischste Komponente für die Einführung von KI in ihrer Branche ist. 29 Prozent der Befragten sagten, dass die Cybersicherheit im Jahr 2022 der kritischste Bereich für die Einführung von KI ist, verglichen mit noch 14 Prozent im Jahr 2021.

Governance als Schwachstelle

Eine große Schwachstelle sind für die meisten Befragten die Governance-Richtlinien. Dazu gehört etwa die Ernennung eines unternehmensweiten KI-Verantwortlichen oder verantwortliche KI-Standards und -Prozesse. Lediglich neun Prozent der IT-Führungskräfte halten diese Richtlinien in ihrem Unternehmen für „vollständig ausgereift“. In Europa sind es zehn Prozent. 95 Prozent sind der Meinung, dass eine angemessene KI-Governance wichtig ist, um der künftigen Gesetzgebung einen Schritt voraus zu sein. 2021 waren es noch 87 Prozent.

Die Studie hebt außerdem den Nutzen von KI hervor. Von den Firmen, die KI nutzen, konnten über 75 Prozent eine Verbesserung der Nutzererfahrungen für Endnutzer und Netzwerk- und IT-Teams (74 Prozent) feststellen. Um die implementierte KI weiterhin betreuen zu können, bauen 33 Prozent der Unternehmen in Europa ihre Nachwuchsförderung mit Praktika und Partnerschaften mit Universitäten aus. Der Nutzen von KI zeigt sich auch an anderen Stellen: 55 Prozent der europäischen IT-Führungskräfte sind der Meinung, dass sich IT-Mitarbeiter dank KI auf mehr Innovation konzentrieren werden, ihre berufliche Entwicklung verbessern werden (54 Prozent) und sich mehr auf das Kundenerlebnis fokussieren können (52 Prozent).

Den vollständigen Bericht von Juniper Networks finden Sie hier.

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