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Virtual Reality

Dürr Ecoclean schult sein Servicepersonal jetzt virtuell

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Reinigungsanlagenhersteller Dürr Ecoclean setzt auf Virtual Reality. Servicemitarbeiter des Unternehmens werden ab sofort rund um den Globus mit VR-Technologie geschult. Bei der ersten VR-"App" geht es um die Wartung eines Manipulators für die flexible Reinigungszelle EcoCFlex 3.

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Servicemitarbeiter trainieren mit Hilfe von Virtual Reality die verschiedenen Arbeitsschritte, die für die Wartung eines Scara-Manipulators an der Reinigungszelle EcoCFlex 3 nötig sind.
Servicemitarbeiter trainieren mit Hilfe von Virtual Reality die verschiedenen Arbeitsschritte, die für die Wartung eines Scara-Manipulators an der Reinigungszelle EcoCFlex 3 nötig sind.
(Bild: TEMA Technologie Marketing AG)

Dürr Ecoclean nutzt nach eigenem Bekunden als einer einer der ersten Hersteller von Anlagen für die industrielle Bauteilreinigung Virtual Reality, um Mitarbeiter für Servicearbeiten an komplexen Manipulatoren weltweit zu schulen.

Während die Computerspiele-Branche schon seit geraumer Zeit mit VR-Technologien ihren Ego-Shootern und Action-Games den ultimativen Kick verleiht, kommt der Einsatz von VR im industriellen Bereich nur langsam voran - obwohl die Darstellung einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung viele Möglichkeiten bietet.

VR-Modell wurde aus CAD-Daten generiert

Deshalb nutzt Dürr Ecoclean, Filderstadt, künftig den "virtuellen Raum" , um seine Servicemitarbeiter auf der ganzen Welt zu schulen. Die erste VR-Anwendung wurde von der Tema Technologie Marketing AG konzipiert. Mit der Applikation lassen sich Wartungsarbeiten an dem von Dürr Ecoclean Monschau für die flexible Reinigungszelle EcoCFlex 3 entwickelten Scara-Manipulator trainieren. Instruktor und Trainee können dabei tausende Kilometer voneinander entfernt sein.

Um die Wartungsabläufe realitätsnah zu vermitteln, wurde aus den CAD-Daten des Manipulators ein VR-Modell konzipiert, das sich über Schieberegler in allen Freiheiten bewegen lässt. Dies ermöglicht unter anderem, dass jede Schraube gelöst und wieder festgedreht werden kann. Die einzelnen Handgriffe bauen dabei aufeinander auf. So lässt sich bei der virtuellen Wartung beispielsweise bei einem Ölwechsel der Getriebedeckel erst wieder schließen, wenn auch Öl nachgefüllt wurde.

Techniker kann sich im virtuellen Raum bewegen

Dieses Vorgehen soll gewährleisten, dass die verschiedenen Arbeitsschritte bei der Wartung des Manipulators in der richtigen Reihenfolge trainiert werden und dem Servicetechniker in „Fleisch und Blut“ übergehen. Um die Sache perfekt zu machen, kann sich der Servicemitarbeiter im virtuellen Raum auf einer definierten Fläche sogar frei bewegen und beispielsweise um den Manipulator herumgehen.

„Diese Entwicklung leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Servicemitarbeiter auf der ganzen Welt bestens mit ihren Aufgaben vertraut sind und unseren Kunden innerhalb kürzester Zeit einen optimalen Service bieten können“, begründet Michael Förster, Geschäftsführer von Dürr Ecoclean, die Entscheidung für den Einsatz virtueller Realität.

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