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Datentausch in der Cloud

Digitalisierungsschub in der Fußball-Bundesliga

| Redakteur: Jürgen Schreier

USB-Sticks oder selbstgebrannte DVDs haben ausgedient - zumindest bei Borussia Mönchengladbach und Hannover 96. Die Videoaufnahmen von den Pressekonferenzen vor dem Match wurden erstmals über die Kollaborations-(Cloud)-Lösung Dropbox Business ausgetauscht.

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Auch der Fußballsport wird von der Digitalisierung erfasst. Tore schießen müssen die Kicker aber noch selbst.
Auch der Fußballsport wird von der Digitalisierung erfasst. Tore schießen müssen die Kicker aber noch selbst.
( Bild: Pixabay / CC0 )

Am 25. November 2018 begann bei den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und Hannover 96 ein neues Zeitalter. Der digitale Dateiaustausch der Aufnahmen von den Pressekonferenzen vor dem Aufeinandertreffen der beiden Klubs wurde erstmals über die Kollaborationsplattform Dropbox vollzogen. Die beiden Vereine teilten dazu einen Link zu einem gemeinsamen Dropbox Business-Ordner (siehe dazu das Video) mit dem gesamten hochauflösenden Videomaterial teilen und ersetzten so die bisher üblichen Discs, USB-Sticks oder anderen externen Speichergeräte und zeigten, wie der Datentausch mit Zuhilfenahme der Cloud-Technologie einfacher, schneller und effizienter funktioniert.

Komplexitätstreduzierung: Der Datenaustauch zwischen den Bundesliga-Vereinen hat sich durch die Nutzung der Kollaborationslösung Dropbox Business stark vereinfacht.
Komplexitätstreduzierung: Der Datenaustauch zwischen den Bundesliga-Vereinen hat sich durch die Nutzung der Kollaborationslösung Dropbox Business stark vereinfacht.
( Bild: Dropbox )

Das Runde kommt ins Eckige, die Videos kommen in die Cloud

Vor jedem Bundesligaspiel gibt es zwei getrennte Pressekonferenzen: die des Gastgebers des Spiels sowie eine weitere PK des gegnerischen Teams. Dabei sprechen die jeweiligen Cheftrainer beider Mannschaften über das bevorstehende Duell. Nach dem Spiel findet eine weitere gemeinsame Pressekonferenz statt, in der beide Cheftrainer das Spiel Revue passieren lassen.

Es ist dabei üblich, dass der Gastgeber der Konferenz der gegnerischen Mannschaft die Aufzeichnung der gemeinsamen Pressekonferenz zur Verfügung stellt. Auch die separat gehaltenen Mediengespräche vor dem Spiel lässt man dem anderen Team zukommen. Insgesamt werden also Aufnahmedateien von drei verschiedenen Pressekonferenzen über einen gemeinsamen Dropbox Business-Ordner geteilt.

Christoph Heckmann, verantwortlich für Club Media bei Hannover 96, sagt: “Die Digitalisierung schafft auch im Fußball Möglichkeiten, um schneller und einfacher ortsunabhängig miteinander zu arbeiten. Natürlich würden wir uns freuen, wenn sich auch andere Vereine aus der Bundesliga der Borussia und uns anschließen würden, um auf diese Art und Weise die digitale Zusammenarbeit noch weiter zu vereinfachen.”

Die Gladbacher "dropboxen" schon seit 2017

Borussia Mönchengladbach nutzt Dropbox Business bereits seit 2017. “Dank Dropbox Business”, so Johannes Feldges, Bereichsleiter Marketing bei den Gladbachern, “kann der Vereinsfotograf Bilder unmittelbar vom Spielfeldrand für das Digitalteam freigeben, welches die Inhalte dann direkt während eines Spiels auf verschiedenen Social Media-Plattformen teilt. Das funktioniert nur, wenn die Zusammenarbeit reibungslos läuft. Denn genau wie unsere Spieler, müssen auch wir immer einsatzbereit sein”, sagt Feldges.

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