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Der digitale Arbeitsplatz Digitale Transformation erfordert flexibleres Arbeiten

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Wie die Studie „Digital Workplace Report: Transforming Your Business“ von Dimension Data zeigt, bringt die fortschreitende Digitalisierung auch neue Arbeitsplatzkonzepte mit sich. Doch deren Bedeutung wird noch von einem Großteil der Unternehmen ignoriert.

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Die Vorteile digitalisierter Arbeitsplätze werden noch von vielen Unternehmen ignoriert.
Die Vorteile digitalisierter Arbeitsplätze werden noch von vielen Unternehmen ignoriert.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Der Bericht zeigt, dass 60 Prozent der befragten Unternehmen weltweit über keine ausformulierte Strategie verfügen, um Technologien für einen digitalen Arbeitsplatz zu ihrem Vorteil zu nutzen. Dabei wollen Firmen mit der Umsetzung der Digitalen Transformation vor allem Wettbewerbsvorteile erzielen und Geschäftsprozesse optimieren, wie die Studie ebenfalls belegt. Flexiblere Arbeitsweisen spielen dabei eine wichtige Rolle: 40 Prozent der Unternehmen beschäftigen schon jetzt Mitarbeiter, die in Vollzeit im Home Office arbeiten. Es wird erwartet, dass dieser Anteil innerhalb der kommenden beiden Jahre auf 56 Prozent steigt.

Innovationen sind gefragt

Dimension Data zeigt in der Studie außerdem die Bedeutung innovativer Analysemethoden auf: 25 Prozent der Führungskräfte gehen davon aus, dass noch innerhalb dieses Jahres neuartige Tools zur Arbeitsplatzanalyse, Augmented Reality oder Micro-Learning eine große Rolle spielen werden. Ein Großteil dieser Führungskräfte ist auch bereit, in Zukunft in entsprechende Technologien zu investieren. Eine erfolgreiche Implementierung neuer Arbeitsweisen trägt laut dem Bericht spürbar zum Geschäftserfolg bei. 52 Prozent der Befragten konnten dadurch Produkte schneller zur Marktreife bringen. 51 Prozent sehen Erfolge bei der Mitarbeiterrekrutierung und 45 Prozent konnten ihren Kundenservice verbessern.

Externes Know-how nutzen

„Die meisten Unternehmen – darunter auch die großen – wissen allerdings noch nicht, wie sie die neuen technologischen Möglichkeiten zu ihrem Vorteil nutzen können. Um im Fachkräfte-Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren, sollten sie auf externe Kompetenzen zurückgreifen. Das haben die Unternehmen immerhin bereits erkannt: 66 Prozent der Führungskräfte benötigen externe Partner, um neue Arbeitsplatztechnologien zu planen, zu entwickeln, einzuführen und zu nutzen“, erklärt Andreas Weingarten, General Manager Sales von Dimension Data in Deutschland.

Der Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal BigData-Insider erschienen.

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