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Digitale Infrastruktur für Werkstoffdaten

| Redakteur: Simone Käfer

Um Materialdaten schneller, sicherer und besser zugänglich machen, arbeiten Forschungseinrichtungen an der Digitalisierung von Werkstoffdaten. Der virtuelle Materialdatenraum entsteht in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen.

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Werkstoffdaten schneller zugänglich zu machen ist das Ziel der „Innovations-Plattform MaterialDigital”.
Werkstoffdaten schneller zugänglich zu machen ist das Ziel der „Innovations-Plattform MaterialDigital”.
( Bild: Fraunhofer IWM )

Mit der „Innovations-Plattform MaterialDigital” wollen Forschungseinrichtungen einen virtuellen Materialdatenraum aufbauen und dadurch den Umgang mit Werkstoffdaten systematisieren. Hierzu sollen Beiträge aus allen mit der Materialentwicklung und -verarbeitung befassten Sektoren wie Industrie, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammengeführt werden. Zum Aufbau einer Datenplattform müssen zunächst zahlreiche Fragen beantwortet werden. Eine gemeinsame Infrastruktur verlangt beispielsweise nicht nur nach IT- und Servermanagement, nach Standardisierung und einheitlichen Bezeichnungen oder Ontologien, sondern auch nach der Definition von Autorenschutzrechten, Datensouveränität und -sicherheit.

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Mit dem Startschuss des Projekts am 1. Juli 2019 haben sich die Verbundpartner vorgenommen, diese und weitere Fragestellungen von nun an gemeinsam mit Partnern aus der Industrie zu konkretisieren und erste Herangehensweisen zu erarbeiten. Die enge Anbindung an die materialwissenschaftliche Community soll dabei garantieren, dass die entwickelten Ansätze den praktischen Bedürfnissen bestmöglich gerecht werden – und im Umkehrschluss auch für die relevante Zielgruppe zur Anwendung geeignet sind. Denn einer so übergreifenden Veränderung, wie sie die Digitalisierung langfristig darstellt, kann die Gemeinschaft der Materialwissenschaften nur geschlossen begegnen.

Die Partner des Projektes sind die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM, die Helmholtz-Gemeinschaft (repräsentiert durch das Karlsruher Institut für Technologie KIT), das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien - IWT sowie das Max-Planck-Institut für Eisenforschung. Das Verbundprojekt zu einer digitalen Infrastruktur für materialwissenschaftliche Forschungsdaten wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal MM MaschinenMarkt erschienen.

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