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Digital Twins – ein Phänomen aus Industrie 4.0 mit Potenzial für den Consumer Bereich?

| Autor/ Redakteur: Simon Sieber* / Marlene Mahlo

Digital Twins erlangen zu Zeiten der digitalen Transformation einen immer größeren Bekanntheitsgrad. Während Digital Twins im B2B-Bereich inzwischen sehr verbreitet sind, besteht der Anschein, dass auch der B2C-Bereich Potenzial für den Einsatz von Digital Twins birgt.

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Eine Digitale Hausapotheke ist ein Beispiel eines Digital Twins, wobei der Konsument via App die reale Hausapotheke erfasst, um Medikamente und Rezepte zu verwalten. Medikamente können mittels Online-Bestellungen bei einer Versandapotheke bestellt werden.
Eine Digitale Hausapotheke ist ein Beispiel eines Digital Twins, wobei der Konsument via App die reale Hausapotheke erfasst, um Medikamente und Rezepte zu verwalten. Medikamente können mittels Online-Bestellungen bei einer Versandapotheke bestellt werden.
(Bild: Studierendenteam des Masterstudiengangs Corporate/ Business Development der FHS St. Gallen)

Unter Digital Twin wird die virtuelle Wiedergabe von reellen Produkten, Dienstleistungen, Objekten, Personen, Systemen und Prozessen auf digitaler Ebene verstanden. Durch den permanenten Abgleich und die Interaktion von realen Komponenten und digitaler Kopie gelingt somit eine dynamische sowie realistische Darstellung oder Simulation der Wirklichkeit. Die Vorteile, welche digital Twins versprechen, sind weitläufig. Original Equipment Manufacturer (OEM) stellen den Anspruch, ihre Effizienz durch den Einsatz von Digital Twins steigern zu können. Dies beginnt bereits bei der Entwicklung von Produkten. Nicht wegzudenken sind die der Produktion nachgelagerten Möglichkeiten, welche sich durch den Einsatz von Digital Twins ergeben. Man denke an die Daten, die beim Einsatz der Produkte gesammelt werden, um diese weiterzuentwickeln, welche aber auch vollkommen neue Geschäftsmodelle entstehen lassen können.

Anwendungen im B2B-Bereich

Einige Technologie-Riesen der Wirtschaft haben das Potential von Digital Twins erkannt und setzen auf diese Möglichkeit, welche unter anderem digitale Abbilder von Produkten und Prozessen in diversen Gebieten zum Einsatz bringt. Bereits bei der Entwicklung eines Produktes wie beispielsweise eines High Value Assets (z.B. Windkraftanlagen) werden Digital Twins eingesetzt. Sobald das Produkt fertig entwickelt ist, wird ein digitales Abbild des Produktionsprozesses erstellt und nach Fertigstellung die Leistungsfähigkeit der Windkraftanlage anhand ihres digitalen Zwillings verfolgt. Auch Automobilhersteller setzen bereits teilweise die Digital Twin Technologie erfolgreich ein.

Was allerdings noch auf sich warten lässt, ist die Begegnung mit Digital Twins im Konsumentenalltag. Mit welchen Konzepten bzw. in welchen alltäglichen Konsumenten-Situationen und mit welchen Technologien kann eine Markteinführung von Digital Twins erfolgsversprechend sein?

Umfrage

Ein Studierendenteam des Masterstudiengangs Corporate/ Business Development an der FHS St. Gallen untersucht, welche Determinanten (Faktoren) die Nutzer-Akzeptanz von Digital Twin Lösungen im B2C Kontext beeinflussen. Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt. Ihre Teilnahme an der ca. 12-minütigen Umfrage ist ausdrücklich erwünscht und unter folgendem Link auffindbar: https://ww3.unipark.de/uc/FHSwPP2019_DH/

Sie können eine Smartwatch (Wert: ca. 220 EUR) oder einen von neun Gutscheinen à 25 EUR (Amazon/Zalando nach Wahl) gewinnen. Mitmachen lohnt sich!

*Simon Sieber ist Teil des Studierendenteams des Masterstudiengangs Corporate/ Business Development an der FHS St. Gallen, welches Determinanten untersucht, die die Nutzer-Akzeptanz von Digital Twin Lösungen im B2C Kontext beeinflussen.

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