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Powtech 2016

Diese zehn Innovationen erwarten Sie in Nürnberg

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4. Stand-alone System für Pulvercharakterisierung

Mit dem Uniaxial Powder Tester (UPT) präsentiert Freeman Technology ein Stand-alone-System für einfache und sensitive Pulvercharakterisierung. Der Tester wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Edinburgh und einem großen pulververarbeitenden Industrieunternehmen entwickelt. Das neue Testgerät misst die ungespannte Druckfestigkeit (unconfined yield strength - UYS), einen Parameter der indirekt von der biaxialen Scherzellenanalyse, dem sogenannte zweiachsigen Druckversuch, abgeleitet werden kann und weit verbreitet ist, um die Kohäsion von Pulvern zu bestimmen und zu beurteilen.

Das neue Instrument ist entweder in einer manuellen oder einer erweiterten Version verfügbar. Beide liefern die gleichen Daten bei gleich hoher Wiederholgenauigkeit. Die erweiterte Version hat den Vorteil des höheren Automatisierungsgrads und somit geringerer manuelle Eingabe für die Kunden, die dies benötigen.

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Sie finden Freeman Technology in Halle 4, Stand 547.

5. Containment Fassentleerungen

Hecht wird u.a. zwei Systeme vorstellen, die sowohl höchste Containment-Levels einhalten als auch die Spezifikationen und Wünsche des Anwenders berücksichtigen:

  • CFE-K: Bei der Aufgabe oder dem Entleeren der Gebinde können Betreiber auf verschiedene Systeme zurückgreifen. Die in Fässern gelieferten Pulver sind zum Bediener- und Produktschutz zusätzlich in zwei Folien, auch Liner genannt, verpackt. Je nach baulichen Gegebenheiten des Anlagenbetreibers beziehungsweise nach Spezifikationen und Anforderungen, ist das Entleeren mittels Schwerkraft und Kippvorrichtung, oder aber mit Hilfe einer Sauglanze möglich. Bei der Variante mit Kippvorrichtung wird das Fass durch eine spezielle Hubvorrichtung auf der Rückseite der Glovebox angehoben und an dem vorgesehenen Anschluss-Port angedockt. In der Ausgangsstellung verschließt ein Restliner die Glovebox. Der Anwender fixiert den äußeren Folienschlauch am Doppel-O-Ring-Port des Isolators über den Restliner. Im Anschluss zieht der Bediener den Restliner mit den Gloves in den Isolator hinein. Nun zieht er den Spannring an die äußere Nut des Isolators, an der sich zuvor der Restliner befand, und schiebt die Fassöffnung in den Isolator. Im Isolator öffnet er den inneren Liner und leert den Inhalt mit Hilfe der Gloves. Durch die Glovebox kann das Schüttgut nun mittels Schwerkraft zum nächsten Prozessschritt gelangen. Selbstverständlich kann - falls gewünscht - alternativ am unteren Ende des Trichters ein Absaugschuh zum Anschluss an eine nachgelagerte Vakuumförderung integriert werden. Nach dem Entleeren des Inhalts wird der Folienschlauch mittels Doppelverschluss zum Fass und Isolator abgedichtet. Durch diese Doppelverschlusstechnik ist sowohl der Isolator als auch das Produkt vor unerwünschten Produktaustritt – oder auch -eintritt – geschützt. Der Zyklus kann nun erneut beginnen und ein neues Fass angeschlossen werden.
  • CFE-L: Bei sehr beengten Räumen oder bei einer gewichtskontrollierten Produktentnahme bietet sich das Entleeren des Fasses mit Sauglanze an. Hierfür schiebt der Anwender das Fass mittels Rollenbahn direkt unter die Glovebox. Eine Hubvorrichtung bringt das Fass in Position. Anschließend befestigt der Bediener den äußeren Liner mit einem Spannring an einem Doppel-O-Ring-Port. Die Überreste des vorherigen Liners entfernt er mit den Gloves und lagert sie in der Box zwischen. Das Fass wird nun mit Hilfe der Hebevorrichtung an die Dichtung auf der Unterseite der Box gepresst und fixiert. Der Bediener öffnet den inneren Liner (Produktliner), stabilisiert ihn mit einem Ring und versiegelt ihn mit einer Blähdichtung. Um den Liner zu stabilisieren und den Entleervorgang zu verbessern, wird der Bereich zwischen Fass und äußeren Liner evakuiert. Das verhindert ein Ansaugen des Liners durch die Sauglanze. Nun ist das Fass angeschlossen und der Anwender kann das Pulver mittels Lanze und Vakuum aus dem Fass saugen. Die Linearführung der Sauglanze unterstützt dabei das einfache Handling beim Entleeren. Nachdem das Fass geleert ist, kann das Personal die Überreste des vorherigen Liners darin entsorgen. Sobald der äußere Liner gelockert wurde, wird das Fass mit dem Doppelverschluss-System verschlossen. Nun kann der Anwender das leere Fass entfernen und mit der Abfolge von neu beginnen. Beide Systeme eignen sich für das Entleeren im Containmentbereich, insbesondere durch ihre Konstruktion im Hygienic Design. Der geschlossene Weitertransport ist einerseits durch die Schwerkraft, bei mehrstöckigen Anlagen, andererseits durch eine geschlossene pneumatische Förderung sichergestellt. Die durch die Fassentleerung oftmals vorgegebenen hohen Förderkapazitäten meistert der ProClean Conveyor PCC ohne große Mühe.

Sie finden Hecht in Halle 1, Stand 329.

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