Industrial IoT Diese fünf Tipps helfen bei der IIoT-Umsetzung

Quelle: Pressemitteilung

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Zur Hannover Messe werde laut Cisco klar, dass es in puncto Industrial Internet of Things in Deutschland aufgrund gewisser Hürden nur wenige Vorreiter aber viele Nachzügler gebe. Das will man ändern.

Wer das Industrial Internet of Things (IIoT) richtig einsetzt, kann viel besser auf Unvorhergesehenes reagieren. Doch nur wenige trauen sich dabei, große Schritte zu machen. Doch es lohne sich. Eine Studie von IDC, unterstützt vor Cisco, soll die Angst nehmen.
Wer das Industrial Internet of Things (IIoT) richtig einsetzt, kann viel besser auf Unvorhergesehenes reagieren. Doch nur wenige trauen sich dabei, große Schritte zu machen. Doch es lohne sich. Eine Studie von IDC, unterstützt vor Cisco, soll die Angst nehmen.
(Bild: IDC )

Erst 10 Prozent der Unternehmen führen umfassende IIoT-Projekte durch. Weitere 10 Prozent tun dies nur in begrenztem Ausmaß. Die meisten Industrievertreter seien derzeit noch mit Recherche (20 Prozent), Evaluierung (30 Prozent), Planung (20 Prozent) sowie mit Pilotprojekten (9 Prozent) beschäftigt. Dadurch würden viele die Chance verpassen, besser auf Probleme in Liefer- und Wertschöpfungsketten reagieren zu können. Das jedenfalls zeigt die aktuelle Studie „Industrial IoT in Deutschland 2022“ von IDC, die unter anderem von Cisco unterstützt wurde. Doch das IIoT könne in heutiger Zeit die Lösung vieler bestehender Probleme sein, denn damit ließe sich auf unvorhergesehene Störungen schneller reagieren. Dennoch startet das IIoT nicht wirklich durch, denn es gibt einige Herausforderungen, die als Bremse fungieren, sagt IDC. Doch diese ließen sich durch folgende Empfehlungen der IIoT-Experten ausmanövrieren:

1. Empfehlung: Ganzheitliche Daten- und Analysestrategien schaffen

Nur etwa jedes zehnte (genau 13 Prozent) deutsche Unternehmen hat bereits eine ganzheitliche Daten- und Analytics-Strategie zur Integration sämtlicher IIoT-Projekte erstellt. Bei 58 Prozent werden die Daten- und Analyseziele auf eine kurzfristige Businessstrategie abgestimmt. Und 23 Prozent konzentrieren sich auf eher isolierte Projekte. Eine umfassende Strategie sei jedoch für den Erfolg der digitalen Transformation in der Industrie ein zentraler Erfolgsfaktor.

2. Empfehlung: IT/OT auf allen Ebenen stärker integrieren

Das IIoT spannt sich vom Sensor am oder im industriellen System bis in die zentralen Rechenzentren und Cloud-Umgebungen der IT. Deshalb raten die Experten dazu, dass die IT- und OT-Teams zusammenarbeiten sollten, um die Umsetzung von IIoT-Anwendungen in der geforderten Qualität sicherzustellen. Doch aktuell seien in 28 Prozent der deutschen Unternehmen die Teams für IT und OT noch immer komplett getrennt. Immerhin soll dieser Anteil innerhalb von 12 Monaten auf 5 Prozent sinken. Und der Anteil jener, bei denen OT und IT enger zusammenarbeiten würden, soll sich von 17 auf 33 Prozent steigern.

3. Empfehlung: Verantwortung für die Cybersecurity definieren

Wichtig bei der IT/OT-Integration ist die Cybersecurity. Unklarheit und Angst schafft für 28 Prozent der Befragten nicht zuletzt die mangelnde Kommunikation zwischen IT und OT über gemeinsame Gefahren, wie die Studie zeigt. Entsprechend wird der Anteil der Unternehmen, bei denen IT und OT gemeinsam Verantwortung für die Cybersecurity tragen, von derzeit 12 Prozent auf 29 Prozent in 12 Monaten steigen, so die Prognose. Richtig umgesetzt, könne IIoT so ein deutlicher Gewinn für die OT-Sicherheit sein, denn es erhöht sich damit die Transparenz, was unbefugte Zugriffe schneller offenbare.

4. Empfehlung: Ziele setzen, Erfolge messen, geregelt entscheiden

Von den Unternehmen, die wenigstens IIoT-Pilotprojekte umsetzen, messen derzeit nur rund 33 Prozent ihre erzielten Erfolge. Weitere 22 Prozent davon evaluieren immerhin erste Kennzahlen und analysieren, ob diese brauchbar sind. Bei der Erfolgsmessung und Projektbesteuerung besteht also offensichtlich ein deutliches Nachholpotenzial. Wird das nicht gebessert, verpuffen wertvolle IIoT-Budgets einfach im Nichts.

5. Empfehlung: IIoT und Nachhaltigkeit kombinieren

Durch Nachhaltigkeit profitierten Unternehmen nicht nur von einem besseren Ruf und weniger Risiken, sondern auch von unmittelbaren Einsparungen. So sehen zwei Drittel (genau 67 Prozent) der Befragten durch Verringerung von Abfall sowie dem effizienteren Umgang mit Rohstoffen, Energie und der Reduktion von CO2 ein Win-win-Szenario. Fast ebenso viele glauben, dass Nachhaltigkeit zu Innovationen führt. Hinzu kommt, dass für 55 Prozent ein Mehr in puncto Nachhaltigkeit auch schon kurzfristig positive Auswirkungen auf die eigenen Geschäfte hat. Dabei ist laut 61 Prozent IIoT essenziell für den Erfolg industrieller Nachhaltigkeitsinitiativen.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Whitepaper und in diesen Infografiken.

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