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Internet of Things

Dies sind ARMs IoT-Vorhersagen fürs Jahr 2019

| Redakteur: Sebastian Gerstl

ARM hat sich auf die Fahne geschrieben, seine Prozessorarchitekturen für künstliche Intelligenz und kommende IoT-Herausforderungen zu optimieren. Hierfür hat der CPU-Hersteller fünf Voraussagen für den IoT-Markt 2019 getroffen.

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Mehr Ki, Mehr Vernetzung, mehr "Smart City": ARM hat für das kommende Jahr mehrere Vorhersagen für den IoT-Markt im Jahr 2019 getroffen. Vieles davon sind allerdings Allgemeinplätze.
Mehr Ki, Mehr Vernetzung, mehr "Smart City": ARM hat für das kommende Jahr mehrere Vorhersagen für den IoT-Markt im Jahr 2019 getroffen. Vieles davon sind allerdings Allgemeinplätze.
( Bild: gemeinfrei / CC0 )

Was hält das Jahr 2019 für den Elektronikmarkt bereit? Viele Marktforscher und Elektronikunternehmen beschäftigt dieses Thema. Prozessorhersteller ARM hat nun seine eigenen Prognosen gewagt, um zu sehen, was 2019 im Internet der Dinge (IoT) passieren wird. Allzu viele Überraschungen sind allerdings nicht dabei, zum großen Teil scheinen Highlights direkt aus einer Internet-of-Things-Marketingbroschüre zu stammen. In erster Linie soll das Schlagwort „Smart“ (Home/Building/City) allgemeingebräuchlicher werden.

Spannender sind hingegen die Erkenntnisse, die das Unternehmen aus einer Umfrage zu Verbraucherinteressent. Das Marktforschungsinstitut Northstar fragte unter 2000 globalen ARM-Kunden nach, um herauszufinden, was Endverbraucher über IoT, Machine Learning (ML), künstliche Intelligenz (KI) und 5G denken.

ARMs fünf Prognosen für den IoT-Markt 2019

Das Smart Home wird zum Mainstream: Es wird mehr Verfügbarkeit von IoT-Haushaltsprodukten geben, die den Verbrauchern von Mainstream-Haushaltsmarken zur Verfügung stehen, indem vergangene führende Verbrauchermarken und Whitegoods erweitert werden, um Mainstream-Beleuchtung, Bewässerung, Heizung/Kühlung und andere Haushaltsnamen zu umfassen – was zu mehr Automatisierung und Effizienz bei alltäglichen Aufgaben führt.

Personalisierte Lieferung: Lieferoptionen werden zunehmend flexibler. Die Kombination von Smartphones mit GPS-Positionierungsdaten und der verstärkte Einsatz von kostengünstigen Sensoren zur Sichtbarkeit und Verfolgung von Assets könnte die Lieferung an Kunden überall ermöglichen, nicht nur an bestimmten fest programmierten Orten wie zu Hause oder im Büro.

Besseres Gesundheitswesen (Health-Care-Services): Der Einsatz von Sensoren und eine bessere Konnektivität in Krankenhäusern bedeutet, dass das Krankenhauspersonal in Echtzeit Einblick in den Standort seiner Geräte und Aufträge hat, eine bessere Servicequalität für die Patienten bietet und die Zeit bis zur Suche nach kritischen medizinischen Geräten verkürzt.

Smart Cities: Städte sind stets sind bestrebt, die Einnahmequellen und das Engagement der Bürger zu verbessern. Die Treiber für Smart Cities werden mit Hilfe fortschrittlicher Technologien wie Computer Vision und ML von der reinen Kostensenkung (z.B. LED-Leuchten oder besseres Abfallmanagement) über ein besseres Engagement der Bürger und mehr Einnahmequellen (z.B. Rotlichtverletzungserkennung, Wi-Fi-Hotspot, 5G-Dienste, Smart Tower, Kriminalitätserkennung/-analyse, Informationsbroadcast) reifen.

Smart Buildings: Intelligente Gebäude nutzen mehr Technologie für Effizienzsteigerungen. Intelligente Gebäude werden sich zunehmend in Richtung Raumoptimierung, Objekterkennung für Sicherheit, Wegfindung und Asset-Tracking mit Hilfe fortschrittlicher Technologien wie Ortung, Computer Vision und ML bewegen.

IoT-Prognosen: Rapide Zunahme von KI-Nutzung erwartet

Zusätzlich ließ ARM durch das Marktforschungsinstitut Northstar eine Umfrage unter 2000 Kunden durchführen. Hieraus gewann ARM die folgenden fünf Erkenntnisse, wie Verbraucher über IoT im vergangenen Jahr dachten, und was sie sich von IoT-Technologien in den kommenden ein bis zwei Jahren erhoffen:

In den letzten zwölf Monaten habe die Akzeptanz und Einführung von Technologien allgemein zugenommen. Ein globaler Durchschnitt von 66 Prozent der Befragten gab an, dass die Technologie 2018 „mehr Teil meines Lebens“ geworden sei. Nur drei Prozent gaben an, dass sie „weniger wichtig“ sei als vor einem Jahr.

Vor allem für den Consumer-Markt interessant: Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) erwartet, dass sie im kommenden Jahr mehr Geld für technikbasierte Geschenke ausgeben werden. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) sagte, dass sie „viel mehr ausgeben würden als im letzten Jahr“. 36 Prozent wollen „ein wenig mehr“ ausgeben.

Die Öffentlichkeit sieht auch eine rasche Verbreitung der KI in den nächsten 12 Monaten vor. 92 Prozent der Befragten erwarten, dass die KI weiter verbreitet ist als bisher.

Der Hauptgrund, intelligente Technologien in Städten zu „lieben“ (26 Prozent) oder „wie“ (37 Prozent), ist laut Angabe der Befragten schlicht und ergreifend „Bequemlichkeit“. Zwanzig Prozent der Befragten wissen es nach eigener Angabe sehr zu schätzen, wie smarte Technologien ihr Stadterlebnis bereichert. Viele (15 Prozent) gaben auch „Lebensqualität“ an. Jeder Zehnte (elf Prozent) Befragte meinte zudem, dass sie der Meinung sind, dass ein Smart Technology Upgrade das „Modernste/Fortschrittlichste“ sei.

Die Meinungen darüber, ob Unternehmen Verbesserungen in den Bereichen Datensicherheit und Datenschutz ernst nehmen, sind gespalten. Obwohl weniger als zehn Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Unternehmen überhaupt keine Anstrengungen unternehmen, wünscht sich die Mehrheit (70 Prozent) der Befragten, dass diese Anstrengungen in Zukunft verstärkt werden.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal Elektronikpraxis erschienen.

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