Expertenbeitrag

Dr. Dietmar Müller

Dr. Dietmar Müller

Journalist

Künstliche Intelligenz aus der Cloud

Die spannendsten Watson-Apps im Überblick

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Collaboration mit Cisco

Noch gibt es keine greifbaren Ergebnisse, aber eine angekündigte Zusammenarbeit von IBM mit Cisco lässt aufhorchen. Vor kurzem kam man darüber überein, die kognitiven Funktionen von Watson in die Kollaborationslösungen von Cisco zu integrieren.

Konkret sollen Cisco Spark, das für die Kommunikation innerhalb von Teams vorgesehen ist, sowie Cisco WebEx für Online-Meetings und Videokonferenzen mit IBMs Cloud-Kollaborationslösungen, darunter Verse und Connections, verbunden werden. Von Watson kommen Analytics-Funktionen und die Fähigkeit zu lernen. Als Ergebnis sollen neue, umfassende Collaboration-Apps entstehen, die dann über die Cloud angeboten werden.

Wichtig und nützlich für die Anwender ist auch, dass alle genannten Werkzeuge von IBM und Cisco künftig dazu in der Lage sein sollen, nahtlos miteinander zu interagieren. Die neuen, Watson-befeuerten Lösungen sollen über das Partner-Ökosystem vertrieben werden. Als Beispiel nannten beide Unternehmen ein Tool, mit dem sich ein Finanzberater mit einem potentiellen Investor per Video kurzschließen kann, wobei ihnen Watson Beispiele für gute Investments nennt und Vorschläge für die Umsetzung macht. Dafür nötige Dokumente und Dateien würden hochsicher in IBM Connections gespeichert und über Ciscos WebEx geteilt.

„Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die heute angebotenen Collaboration-Tools oft so mit Funktionen überfrachtet sind, dass sie das Leben und Arbeiten der Anwender eher erschweren denn erleichtern“, so Inhi Cho, General Manager bei IBM Collaboration Solutions. „Durch die Hereinnahme von Analytics und kognitiven Technologien können wir davon ausgehen, dass die Lösungen selber lernen, was wichtig ist – und was nicht. So können sie dem Anwender am besten dienen.“

Cloud-Angebote sehr IBM-spezifisch

Die Watson-powered Apps für die Cloud sind übrigens sehr IBM-spezifisch und binden in der Regel IBM BlueMix und / oder SoftLayer mit ein. Egal ob Ruby oder Java eingesetzt wird – BlueMix bietet eine Umgebung, die die Entwicklung von Projekten as-a-Service ermöglicht. SoftLayer bietet deutschen Unternehmen eine Cloud-Infrastruktur, die es den Kunden erlaubt, ihre in die Cloud verlagerten IT-Aufgaben und Daten datenschutzkonform abzubilden.

Welche der mittlerweile vielen Apps zu Ihrem Business passt, müssen Sie noch selbst entscheiden. Die Auswahl ist jedenfalls riesengroß, für viele Produkte gibt es kostenlose Testversionen und / oder Erklär-Videos. Viel Spaß beim Ausprobieren. Schildern Sie uns doch Ihre Erfahrungen mit den künstlich-intelligenten Apps!

Mehr unter: http://www.ibm.com/watson/

Dieser Beitrag ist ursprünglich bei unserem Partnerportal DataCenter Insider erschienen.

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