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E-Mobility Die Elektromobilität von Morgen - benutzerfreundlich durch KI und Vernetzung

| Redakteur: Vivien Deffner

Knapp 48 Millionen Pkw sind auf den Straßen Deutschlands unterwegs. E-Autos machen hier nur einen geringen Bruchteil aus. Woran liegt das? Die Qualität der Customer Experience ist laut dem neuen Report von Cloudflight ein ausschlaggebender Grund.

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(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

In dem Report „Digital E-Mobility 2022 – Durch KI und Vernetzung eine user- und klimafreundliche Elektromobilität von morgen schaffen“ untersucht das Softwareentwicklungsunternehmen Cloudflight den Elektromobilitätsmarkt und dessen Akteure. Außerdem zeichnet es ein Zukunftsszenario, in der durch Software eine besser integrierte und ressourcenschonende Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität existieren kann.

Heterogene Anbieterschaft statt Standardisierung

Im Bereich der Qualität der Customer Experience besteht in der E-Mobilität noch deutlicher Nachholbedarf. Davon sind besonders die Ladeinfrastruktur, Tarifoptionen und die Software Usability betroffen.

Der Markt für Elektromobilität ist derzeit noch sehr heterogen. Grund dafür ist die Vielzahl der verschiedenen Hard- und Softwareanbieter, die aus den unterschiedlichsten Branchen wie der Energiewirtschaft, Automobilindustrie, der Mineralölwirtschaft oder der ITK-Branche kommen. Gleichzeitig gibt es neue, auf den Elektromobilitätsmarkt spezialisierte Anbieter. Die Standardisierung von Software ist jedoch, wie in der gesamten Automobilindustrie, zunehmend gefragt und damit ein ausschlaggebender Erfolgsfaktor. Um die E-Mobilität also flächendeckend zu etablieren, müssen sich diese Anbieter konsolidieren und harmonisieren.

Elektroauto und Verbrenner: unterschiedlicher Motor, gleiche Nutzererfahrung

Zwar unterscheidet sich der Motor der E-Autos von denen eines Verbrenners, wenn es um die Nutzererfahrung geht, soll diese jedoch gleich sein, so der Report. Die Kundschaft erwarten also eine hohe Reichweite, schnell und überall „tanken”, eine gut funktionierende Ladeinfrastruktur sowie einen attraktiven Kaufpreis bei gleichzeitig hohem Wiederverkaufswert.

Um also attraktive und gut nutzbare Angebote zu entwickeln, wird eine entsprechende Software gefragt sein. So kann die Akzeptanz von E-Mobility sowohl im städtischen als auch ländlichen Raum bei den Autofahrenden gesteigert werden.

KI-basierte Software soll die E-Mobilitätsbranche optimieren

Eine KI-basierte Software soll in verschiedenen Bereichen der Elektromobilität eingesetzt werden. So soll sie beispielsweise den Ausbau und die Harmonisierung der Ladeinfrastruktur unterstützen, indem sie die Fahrer zum richtigen Zeitpunkt an die für sie am besten geeignete Ladesäule führt. Ein Prozessbruch bei der Anfahrt, dem Tank- oder Bezahlvorgang gibt es nicht. Außerdem soll durch eine intelligente Ladeinfrastruktur und ein netzdienliches Lastenmanagement die Optimierung der Energieflüsse gewährleistet werden.

Denn für die Verbraucher ist ein angenehmes Nutzererlebnis zu einem attraktiven Preis ausschlaggebend. Um also die Akzeptanz von Elektromobilität zu erhöhen, gilt es, durch die Harmonisierung verschiedener Technologien eine entsprechende Ladeinfrastruktur aufzubauen. Denn Strom tanken muss also überall schnell, einfach und unkompliziert möglich sein, egal ob in der heimischen Garage oder unterwegs.

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