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CRM- und IoT-Daten verknüpfen

Die Bedürfnisse des Kunden vorhersehen

| Redakteur: Julia Moßner-Klett

Vor wenigen Tagen kündigte der CRM-Gigant Salesforce eine neue IoT-Cloud-Anwendung an, die Unternehmen helfen soll, den ROI für ihre IoT-Investitionen auszuwerten, dabei gleichzeitig mehr über die Bedürfnisse der Kunden zu erfahren und so die eigenen Angebote zu verbessern.

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Die neue IoT-Cloud-Anwendung von Salesforce soll Unternehmen helfen, den ROI für ihre IoT-Investitionen auszuwerten und die Bedürfnisse der Kunden voher zu sehen.
Die neue IoT-Cloud-Anwendung von Salesforce soll Unternehmen helfen, den ROI für ihre IoT-Investitionen auszuwerten und die Bedürfnisse der Kunden voher zu sehen.
( Bild: Salesforce )

"Viele IoT-Projekte beginnen als eine Art Forschungsprojekt. Obwohl kommerzielle IoT-Projekte einen impliziten Business Fokus haben, ist es nicht ungewöhnlich, dass in solchen Projekten die Technologie an erster Stelle steht. Heraus kommen komplizierte Codes, die sicherstellen, dass alle angeschlossenen Geräte miteinander kommunizieren können. Allerdings erfolgt dies oft völlig getrennt von den eigenen Geschäftsprozessen und der Unternehmensstrategie", zitiert ioti.com Bo Mangels, Senior Manager Produktmarketing, IoT und Plattform bei Salesforce.

Der nun vorgestellte IoT-Cloud-Service "Salesforce IoT Explorer Edition" wurde entwickelt, um Unternehmen bei der Bewertung ihrer IoT-Investitionen zu unterstützen. Gleichzeitig können damit die von IoT-Anwendungen erzeugten Daten mit Kundendaten verknüpft werden, was wichtige Erkenntnisse und Insights über Kunden und deren Bedürfnisse generieren soll. Diese können dann wiederum über alle Vertriebs- und Servicekanäle hinweg genutzt werden. Im Idealfall können dann die Kundenanforderungen vorausgesehen werden, bevor die Kunden diese aussprechen. Das bedeutet proaktiven Service und Vertrieb.

Beispiele für neue Services und Geschäftsmodelle

Ein Salesforce-Kunde der IoT-basierte Daten bereits nutzt, um seine Geschäftsabläufe zu verbessern ist Schneider Electric. Das multinationale Energiemanagement-Unternehmen nutzt IoT-Daten beispielsweise, um die Interaktion zwischen Menschen in Gebäuden zu überwachen. Aufgrund der dadurch gewonnenen Erkenntnisse kann die eigene Kundenkommunikation verbessert werden.

Ein weiterer Kunde, der diese Erkenntnisse nutzt, um seine Produkte zu verbessern, ist Lippert Components, ein Hersteller von Wohnmobilkomponenten. Mit Hilfe des IoT bietet das Unternehnmen seinen Kunden proaktive Dienstleistungen während der Reise an und nimmt den Kunden die Sorge, dass unterwegs etwas kaputt gehen könnte. Damit verlagert Lippert Components sein Geschäftsmodell vom Teilehersteller zum Dienstleister.

Mit dem neuen Angebot, das Salesforce im November auf seinem Dreamforce-Event in San Francisco vorstellen möchte, fokussiert das Unternehmen seine Produktstrategie auf den Bereich Internet of Things.

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