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DevOps: was, wofür und wie?

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Enablement: Analyse-basierte Entscheidungen

Damit das DevOps-Modell gut funktioniert, müssen vorhandene Technologien angepasst werden. Der Nutzen von DevOps stellt sich nicht von selbst ein. Dafür sind Entwicklungen, Tests und Releases von Anwendungen und Workloads in einem sehr hohen Tempo nötig. Um vollständig zu verstehen, wie viel ein Projekt kosten, wie lange es dauern, und welchen Nutzen es bieten wird, müssen Technologien und Abläufe verbessert werden.

Die Zusammenarbeit im DevOps-Modell muss auf exakten und zuverlässigen Daten beruhen. Damit können dann ruhigen Gewissens schnelle Entscheidungen getroffen werden. Ohne diese Grundlage riskieren die Teams, Code zu veröffentlichen, der die Benutzererfahrung verschlechtert.

Speziell die Analyse von Simulierungen, Tests und Validierungen von Workload-Performance sind in Testumgebungen unentbehrlich. In den Produktionsumgebungen muss es integriertes Performance-Monitoring und Analysen in Echtzeit geben. Diese Komplettlösung muss sich durch den gesamten Entwicklungszyklus ziehen, um alle nötigen Informationen für die Entscheidungsfindung und optimale Kontrolle liefern zu können.

Auf der Basis von Fakten arbeiten

Diese situationsbezogenen Daten in Echtzeit aus der „echten Welt“ ermöglichen dann ein umfassendes Verständnis davon, wie Änderungen in den Anwendungs-Workloads die Performance der Produktionsinfrastruktur beeinflussen. Dadurch können die kombinierten Teams ihre Infrastruktur justieren, sobald Änderungen und Verschiebungen auftreten, ohne dass die Endbenutzer davon betroffen werden. Das Wissen und die Informationen, die mit jedem neuen Release entstehen, bringen am Ende eine garantierte Performance, geringere Kosten, kürzere Zeitrahmen und die allgemeine Verbesserung der IT-Effizienz. All das Dinge, die DevOps verspricht.

Es ist offensichtlich, dass DevOps das Potenzial hat, es Unternehmen zu ermöglichen, sich parallel zu den sich stetig ändernden Geschäftsumgebungen zu entwickeln. Damit DevOps aber von Erfolg gekrönt ist, muss eine datenbasierte, einheitliche Zusammenarbeit zwischen den IT- und den Entwicklungsteams sichergestellt werden. Sobald das der Fall ist, profitiert das gesamte Unternehmen von geringeren Kosten, kürzeren Entwicklungszeiten und schlussendlich von einer effizienteren, agileren Unternehmen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal DataCenter-Insider erschienen.

* John Gentry ist Chief Technology Officer bei Virtual Instruments.

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