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Teil 3: das Internet of Everything

Deutschland, deine Internet of Things Start-Ups!

| Autor: Nikolas Fleschhut

Die deutsche Start-Up Szene boomt, Berlin wird zu einem der weltweiten Innovations-Zentren und die deutsche Wirtschaft ist auf dem besten Wege in eine Zukunft 4.0. Welche Innovationen im Internet der Dinge hat Deutschland bisher hervorgebracht?

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Start-Ups Made in Germany - das ist unser Thema über Pfingsten. Wer den nächsten Teil nicht verpassen möchte, abonniert einfach unseren Newsletter.
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( Pixabay)

Im dritten Teil unserer Reihe haben wir Start-Ups heraus gesucht, die mit ihren Produkten das Internet of Things zum Internet of Everything machen. Diese jungen Unternehmen entwickeln nicht nur Sensoren, mit deren Hilfe beinahe alles mit dem Internet verbunden werden kann, sondern liefern direkt die passende Plattform inklusive Dashboards mit. Das jedoch immer auch mit einem guten Auge für zeitgemäßes Produkt-Design.

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Die süßeste Versuchung seit es IoT gibt

Auf den ersten Blick sieht die erst Entwicklung aus dem Hause Relayr aus wie eine Tafel Schokolade: eine braune Hülle, 7 Rippchen, perforiert zum Zerteilen. In Wahrheit allerdings verbirgt sich hinter der braunen Hülle etwas wesentlich interessanteres als Schokolade: 7 Sensoren hat Relayr in seinem ersten Hardware-Development-Kit, das passend "WunderBar" heißt, verbaut. Das Zentrum bildet ein Hauptmodul, das mit der Hilfe der übrigen sechs Sensoren für beispielsweise Temperatur oder Feuchtigkeit, praktisch jeden Gegenstand mit dem Internet verbinden kann. Dieses Hardware-Kit ist für das Unternehmen allerdings lediglich der Einstieg. Über die hübsch verpackten Sensoren kommen Entwickler beinahe direkt zum eigentlichen Produkt des Start-Ups: ein Cloud-basiertes Dashboard für Entwickler. Dort werden die von den Sensoren ermittelten Daten verarbeitet und visualisiert. Ziel des Produkts ist jedoch nicht lediglich den Kühlschrank oder Geschirrspüler mit dem Smartphone zu kontrollieren. Es geht auch um "Preditcitve Maintenance" - ein Thema das vor allem im Umfeld von Industrie eine übergeordnete Rolle spielt. Hier ist das Start-Up auf Grund seiner einheitlichen und offen gedachten Lösung aus Software und Hardware einigen etablierten Unternehmen wohl einen Schritt voraus. Mittlerweile hat das Unternehmen nicht nur Größen wie Accenture oder Cisco von seiner Lösung überzeugt, sondern auch eine Investment-Runde mit namenhaften Investoren wie Kleiner Perkins abgeschlossen.

Eine App als digitales Gedächtnis

Es gibt viele Dinge, die man im Alltag gerne mal vergisst: Wo das Auto geparkt ist, die Blumen zu gießen oder die gesunde Ernährung. Die Lösung dafür bietet Touchables, eine NFC-Lösung die sich mit dem Smartphone nutzen lässt. Quasi das Gedächtnis in Form einer App. Wie das funktioniert? Es gibt verschiedene Touchables, kleine Sticker, die, sobald sie auf einem bestimmten Gegenstand kleben, an wiederkehrende Aufgaben erinnern. Sobald die Aufgabe erledigt ist, berührt der Nutzer einfach den jeweiligen Sticker, beispielsweise an einer Zimmerpflanze, die es zu gießen galt. Damit ist die Aufgabe erledigt. Ähnlich lässt sich auch das Auto wieder finden, wie das Video zeigt. Die trotz komplexer Technik einfache Anwendung kann zusätzlich von mehreren Personen, zum Beispiel Familien oder Wohngemeinschaften, gleichzeitig genutzt werden. Bisher gibt es 10 Usecases, weitere touchables sind in der Entwicklung.

Da fehlt doch was?

Sie kennen ein Start-Up aus Deutschland, das perfekt in diese Reihe passt?

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Teil 4 der Reihe "Deutschland deine Start-Ups!" erscheint kommende Woche.

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