Teil 2: E-Mobility Deutschland, deine Internet of Things Start-Ups!

Autor: Nikolas Fleschhut

Die deutsche Start-Up Szene boomt, Berlin wird zu einem der weltweiten Innovations-Zentren und die deutsche Wirtschaft ist auf dem besten Wege in eine Zukunft 4.0. Welche Innovationen im Internet der Dinge hat Deutschland bisher hervorgebracht?

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Start-Ups Made in Germany - das ist unser Thema über Pfingsten. Wer den nächsten Teil nicht verpassen möchte, abonniert einfach unseren Newsletter.
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(Pixabay)

Im zweiten Teil unserer Reihe haben wir Start-Ups heraus gesucht, die das Potential haben das Bild auf Deutschlands Straßen maßgeblich zu verändern. Mit dabei sind diesmal Ekoio aus Leipzig, die eine offene Schnittstelle am Auto nutzen, um das Fahren effizienter zu gestalten. Außerdem stellen wir Lock8 vor, eine intelligente Lösung für Fahrradflotten. Den Anfang machen High Mobility aus Berlin, die Wearables nutzen um das Internet of Things mit "connected cars" verbinden.

Mit einer Geste das Auto öffnen

Im vergangenen Jahr tauchte und der den Top 10 der Auto-Start-Ups, die in Los Angeles ausgezeichnet wurden, ein Berliner Unternehmen auf: High Mobility aus Berlin. Was aber macht dieses Start-Up so spannend, dass es in den USA ausgezeichnet und im März diesen Jahres von mehreren Investoren mit einem siebenstelligen Betrag an Wagniskapital eingedeckt wurde? Die Idee klingt relativ simpel: Die entwickelte Software wertet Gesundheitsdaten des Fahrers aus und nutzt diese, um zu entscheiden, wie autonom dessen Fahrzeug gesteuert wird. Zusätzlich existieren jedoch auch weitere Anwendungsmöglichkeiten, wie die Öffnung des eigenen Autos per Gestensteuerung, die man bereits mit BMW umgesetzt hat, oder der Zugriff auf Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und automatische Kassenautomaten wohlgemerkt ohne Internetverbindung, um auch in Tiefgaragen oder Parkhäusern einwandfrei zu funktionieren.

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Die smarte Fahrradflotte

Lock8 heißt ein junges Unternehmen aus Berlin, das Fahrradflotten über ein System so verbindet, dass alle Beteiligten zentral integriert werden. Das bedeutet, dass die gesamte Flotte über GPS jederzeit lokalisierbar ist, aber auch per GSM mit der Software zum Flottenmanagement kommuniziert und gleichzeitig per Bluetooth oder RFID Nutzern die Möglichkeit gibt, Fahrräder zu entriegeln oder wieder abzustellen und zu verriegeln. All das wird in einer zentralen Software abgebildet, die sowohl Daten in Echtzeit, aber auch gefahrene Routen, Heat-Maps, Reparatur-Hinweise und vieles mehr liefert. Außerdem benötigt das System keine, wie momentan oft gesehen, Docking-Stationen. Das macht das System zum Einen günstiger für den Anbieter zum anderen aber auch wesentlich einfacher nutzbar für den Kunden, da Fahrräder ähnlich wie beim Carsharing einfach abgestellt werden können. Ebenfalls analog zum Carsharing können Nutzer über eine App Fahrräder ausfindig machen, reservieren und mieten - letztendlich wird auch über die App bezahlt. Über die selbe App können ausgewählte Mitarbeiter relevante Fahrräder lokalisieren oder auf Diebstähle sowie Vandalismus reagieren.

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