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Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“

Deutsche Unternehmen verschlafen den Trend zum Internet of Things

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Der Vielfalt der Möglichkeiten im Umfeld des Internets der Dinge stehen aber auch Herausforderungen gegenüber. So fühlt sich ein Drittel der befragten Unternehmen von der vermeintlichen Komplexität des Themas abgeschreckt. Aufgrund der Menge an gesammelten Daten sowie der Vielzahl an Geräten, die in der Lage sind, Daten zu empfangen und zu senden, dominiert vor allem das Thema Datenschutz und IT-Sicherheit. Fast die Hälfte der Befragten befürchtet, dass IoT als neues Einfallstor für Cyber-Angriffe dienen könnte.

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„Die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit müssen bei der Entwicklung von IoT-Lösungen von Anfang an als integraler Bestandteil in das Design einfließen“, so Beckereit. „Denn etablierte IT-Sicherheitskonzepte aus dem Office-Bereich können üblicherweise nicht einfach übertragen werden. Grund dafür sind vor allem die Protokolle, die Komplexität der Kommunikationsbeziehungen sowie die Art und Sensibilität der erfassten Daten. Nur mit einer sicheren und datenschutzkonformen Gestaltung von Technik und Prozessen können Unternehmen potenziellem Missbrauch vorbeugen und ihren Kunden Mehrwerte bieten.“

Weitere Ergebnisse der Studie

  • Die meisten Unternehmen assoziieren das Internet of Things vor allem mit der Vernetzung intelligenter Produkte und Systeme sowie mit dem Begriff Industrie 4.0.
  • In 62 Prozent der Unternehmen kommt es durch IoT-Projekte zu zusätzlichen Investitionen etwa in Hardware, Cloud-Services oder Security.
  • Die Mehrzahl der aktuellen Projekte werden in den Bereichen der vernetzten Produktion und Smart Connected Products (47 Prozent), der Logistik (45 Prozent) sowie Smart Supply Chain (40 Prozent) umgesetzt.
  • In Zukunft werden dagegen vor allem Gebäudemanagement (36 Prozent) und Connected Health (34 Prozent) an Bedeutung gewinnen.
  • Bei der Wahl eines IoT-Anbieters legen Unternehmen am meisten Wert auf technisches Wissen (47 Prozent). Danach folgen das Vertrauen in den Anbieter (41 Prozent) und die Branchenkompetenz (37 Prozent).

Zur Studienerhebung

Im Zuge der digitalen Transformation schreitet die Vernetzung von Produkten, Maschinen oder Anlagen mit großen Schritten voran. IDG prognostiziert, dass sich die Zahl der weltweit verbundenen „Dinge“ von derzeit 14,9 Milliarden bis zum Jahr 2020 mehr als verdoppeln wird. Um Einblicke in die Umsetzungspläne, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von deutschen Unternehmen bei der Nutzung von IoT-Technologien (Internet of Things) zu erhalten, hat IDG für die Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ 395 Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern aus acht wesentlichen Branchen befragt. Von September bis Oktober 2016 wurden für die Studie außerdem 369 (IT-)Security-Verantwortliche von Unternehmen in der DACH-Region, strategische (IT-)Entscheider im C-Level-Bereich und den Fachbereichen (LoBs) sowie IT-Entscheider und IT-Spezialisten aus dem IT-Bereich befragt.

Der Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal marconomy erschienen.

Über Dimension Data

Dimension Data befähigt Unternehmen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die Digitale Transformation im Unternehmen umzusetzen. Der IT-Dienstleister begleitet seine Kunden in allen Phasen des technologischen Wandels, wobei der Fokus auf digitalen Infrastrukturen, Hybrid Cloud, Workspaces for tomorrow, Cybersecurity und Network as the Platform liegt. Mit einem Umsatz von 7,5 Mrd. US-Dollar und Niederlassungen in 57 Ländern ist Dimension Data seit 2010 Teil der NTT-Gruppe. Dimension Data ist offizieller Technologiepartner der Amaury Sport Organisation, Ausrichter der Tour de France, und Titelpartner des südafrikanischen Radrennteams Dimension Data/Qhubeka.

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