Umfrage Deutsche Unternehmen sind nicht bereit für die Data Economy

Quelle: Pressemitteilung

Der Transfer von Daten über Unternehmensgrenzen hinweg wird immer wichtiger. Von den großen deutschen Unternehmen sind dazu jedoch nur wenige in der Lage.

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Unternehmen die an der Data Economy teilhaben profitieren laut Snowflake mit einem Umsatzwachstum.
Unternehmen die an der Data Economy teilhaben profitieren laut Snowflake mit einem Umsatzwachstum.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der Data-Cloud-Anbieter Snowflake hat gemeinsam mit Longitude den Data Economy Benchmark Report veröffentlicht. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden dafür 1.000 Entscheidungsträger in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Indien, Japan, Deutschland und Frankreich im März 2022 befragt. Alle Entscheidungsträger arbeiten in Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 250 Millionen US-Dollar oder mehr. 71 Entscheidungsträger stammen aus Deutschland.

Die Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass lediglich 35 Prozent der befragten Führungskräfte in ihrem Unternehmen Daten kontrolliert über Unternehmensgrenzen hinweg teilen und Daten Dritter nahtlos in die eigenen Systeme integrieren können. Dies sei laut Snowflake jedoch eine Voraussetzung, um an der „Data Economy“ teilnehmen zu können.

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„Die Data Economy umfasst das weltweite Angebot von und die Nachfrage nach Echtzeit-Daten, Datenanwendungen und Datendiensten“, sagt Jennifer Belissent, Principal Data Strategist bei Snowflake. „Sie bietet jedem Unternehmen die Chance, sich erheblich weiterzuentwickeln, beispielsweise indem mittels eigener Daten neue Einnahmequellen erschlossen oder Produkte und Dienstleistungen durch die Nutzung von Daten Dritter verbessert werden.“ Laut Belissent würden sogenannte Leader schon jetzt zeigen, dass eine Teilnahme an der Data Economy sich positiv auf das Umsatzwachstum auswirkt. Snowflake definiert diese Leader durch vier Schlüsselfertigkeiten: ungehinderter Zugang zu Daten, treffen von Entscheidungen auf Basis von Daten, erreichen von strategischen Zielen mithilfe von Daten und die Möglichkeit, Daten sicher mit externen Partnern teilen zu können. Derzeit erfüllen nur sechs Prozent des gesamten Panels diese Voraussetzungen – und nur ein Prozent der befragten deutschen Unternehmen, so Snowflake.

45 Prozent der Führungskräfte unterstützen in ihren Unternehmen das Ziel, datenorientiert zu werden. 58 Prozent haben bereits eine klar definierte Datenstrategie. 62 Prozent haben es sich sogar zum Ziel gesetzt, ihr gesamtes Unternehmen für den Umgang mit Daten zu qualifizieren. Umgesetzt wurde jedoch laut dem Report nur wenig. So verfügen 23 Prozent über leicht skalierbare und elastische Systeme. Ebenfalls 23 Prozent der Befragten geben an, externe Daten aus neuen Quellen nahezu in Echtzeit integrieren zu können. 15 Prozent verfügen über eine Lösung, die gemeinsame Nutzung und den Zugriff auf Live-Daten nahezu in Echtzeit ermöglicht, ohne dass diese kopiert und verschoben werden müssen.

Das Rennen beginnt erst

„Hindernisse, die Nachzügler davon abhalten, voll an der Datenwirtschaft teilzunehmen, sehen wir in drei Bereichen: Technologie, Menschen und Prozesse“, so Belissent. „Die meisten Nachzügler nutzen noch immer alte, vor Ort installierte Technologien, die nicht skalierbar oder für moderne Datenanforderungen geeignet sind. Darüber hinaus fehlt es ihren Führungskräften an den erforderlichen Fähigkeiten, um ihre Datenstrategien zu entwickeln und umzusetzen, und sie sind nicht in der Lage, Prozesse zu implementieren, die es ihnen ermöglichen, Daten gemeinsam zu nutzen und zusammenzuarbeiten.“ Die Daten-Expertin geht davon aus, dass das Rennen um die Date Economy demnächst noch härter wird. Grund dafür sei unter anderem die Europäische Union, die mit dem EU Data Act oder dem EU AI Act Spielregeln für die Datenwirtschaft festlegt.

Der vollständige Bericht kann auf der Homepage von Snowflake heruntergeladen werden.

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