Mobilität

Deutsche Bahn beteiligt sich an Flugtaxi-Projekt

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

In Ingolstadt soll der Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforscht werden. Die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Prof. Dr. Sabina Jeschke und der Oberbürgermeister von Ingolstadt Dr. Christian Lösel unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung.
In Ingolstadt soll der Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforscht werden. Die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Prof. Dr. Sabina Jeschke und der Oberbürgermeister von Ingolstadt Dr. Christian Lösel unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung. (Bild: Deutsche Bahn AG/ Oliver Lang)

Das Modellprojekt „Urban Air Mobility“ erforscht Fluggeräte für die urbane Mobilität. Jetzt beteiligt sich auch die Deutsche Bahn an dem Projekt und will mithilfe von Drohnen eine effizientere Inspektion ihrer Infrastruktur voranbringen.

Die Deutsche Bahn (DB) will in Ingolstadt den Einsatz von Fluggeräten testen und beteiligt sich am Modellprojekt „Urban Air Mobility“, das von der EU-Kommission unterstützt wird. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Dr. Sabina Jeschke und der Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel vergangene Woche unterzeichnet. In Modellversuchen soll der Einsatz von Drohnen und Flugtaxis sowie die erforderlichen Rahmenbedingungen untersucht werden.

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Für die DB liegt das Potential von Drohnen vor allem in einer schnelleren und effizienteren Inspektion ihres Streckennetzes. Ziel sei es, so die Deutsche Bahn, die Multicopter rasch „außer Sicht“, also ohne Blickkontakt zum Fluggerät, fliegen zu lassen. „Bahnkunden profitieren bereits jetzt von Drohnen, weil wir damit schnell und effizient unsere Infrastruktur inspizieren, ohne den Bahnbetrieb zu beeinträchtigen“, so Sabina Jeschke. Mit dem Fliegen außer Sicht könne man bei Störungen deutlich schneller die Ursache identifizieren und entsprechend reagieren. Die DB lässt seit 2015 regelmäßig Drohnen aufsteigen, bislang etwa zur Vegetationskontrolle oder Inspektion von Brücken und Bauwerken.

Die Unterzeichnung erfolgte am Rande eines Treffens des „Innovation Council“ der Staatsministerin, das auf Einladung von Sabina Jeschke in der DB-Zentrale in Berlin stattfand. Ziel des Gremiums ist es, die Digitalisierung in Deutschland durch einen engen Austausch zwischen Politik, Unternehmen und Startups voranzutreiben.

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