VDMA-Mitgliederumfrage Deutsche AM-Branche blickt positiv in die Zukunft

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Deutsche Hersteller von industriellen 3D-Druckern und deren Zubehör sind von der Corona-Krise nicht nachhaltig gebremst worden. Sie blicken trotz der derzeit schwierigen konjunkturellen Situation positiv in die Zukunft. Das ergab die neueste Mitgliederumfrage der AG Additive Manufacturing im VDMA.

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(Bild: D.Quitter/VCG)

In den kommenden 24 Monaten erwarten demnach 78 Prozent der befragten Firmen eine bessere Entwicklung des Binnenmarktes. Selbst die Kurzfrist-Prognose für die nächsten zwölf Monate fällt nach Angaben des VDMA bei 53 Prozent der Unternehmen positiv und bei 41 Prozent zumindest gleichbleibend aus. Lediglich sechs Prozent der Befragten befürchten eine negative Entwicklung.

Verglichen mit unserer letzten Mitgliederbefragung im September 2020 ist der Optimismus unter unseren Mitgliedern sogar gestiegen. Wir liegen auf einem Erwartungsniveau, das die Firmen zuletzt im Herbst 2019 angegeben haben.

Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing (AG AM) im VDMA.

Im September 2020 hatten 29 Prozent der Mitglieder die Aussichten für die kommenden 12 Monate positiv eingeschätzt. Die Mehrheit (53 Prozent) schätzte die Lage damals als gleichbleibend ein.

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Die Situation der letzten sechs Monate

Laut Umfrage musste der Großteil der Befragten (62 Prozent) im vergangenen halben Jahr keine großen Umsatzeinbußen verzeichnen. Zwölf Prozent der Teilnehmer konnten ihren Umsatz sogar um über 20 Prozent steigern. Lediglich 10 Prozent der Befragten beklagen einen Umsatzrückgang von mehr als 20 Prozent.

An der Umfrage hatten im Februar 2021 – inmitten des Corona-bedingten Lockdowns – über 50 Mitglieder teilgenommen. Die Teilnehmer der Umfrage decken, wie die Arbeitsgemeinschaft selbst, die gesamte Prozesskette ab.

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