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Management Statement

"Der Mittelstand ist praktisch gezwungen, Partnerschaften einzugehen"

Die Softing AG entwickelt Hard- und Software für Automatisierung und Fahrzeugelektronik. Im Management Statement erklärt Hans-Werner Auberg, Experte für die Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen, warum Cloud-Anwendungen immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen haben und warum die Digitalisierung insbesondere den Mittelstand fordert.

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Durch die kontinuierlich bestehende Echtzeitkommunikation entstehen eigenständige Wertschöpfungsketten. Zur Umsetzung dieser Technologien wird der Mittelstand praktisch gezwungen Partnerschaften einzugehen und eine gemeinsame Technologiebasis einzusetzen.
Durch die kontinuierlich bestehende Echtzeitkommunikation entstehen eigenständige Wertschöpfungsketten. Zur Umsetzung dieser Technologien wird der Mittelstand praktisch gezwungen Partnerschaften einzugehen und eine gemeinsame Technologiebasis einzusetzen.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Softing besitzt eine langjährige Erfahrung in der industriellen Kommunikation. Sie nutzen dieses Know-How heute schon, um Maschinendaten in die Cloud zu bringen. Allerdings haben Cloud-Lösungen besonders in der Industrie mit Vorurteilen zu kämpfen. Berechtigt oder unberechtigt?

Hans-Werner Auberg ist verantwortlich für die globale Positionierung und Vermarktung von Produkten, die die Verbindung zwischen IT und OT im Industrie 4.0-Umfeld bilden. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Kommunikations- und Visualisierungstechnik ist er Experte für Themen rund um die unternehmensweite Verfügbarbarkeit von Daten und Anwendungen.
Hans-Werner Auberg ist verantwortlich für die globale Positionierung und Vermarktung von Produkten, die die Verbindung zwischen IT und OT im Industrie 4.0-Umfeld bilden. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Kommunikations- und Visualisierungstechnik ist er Experte für Themen rund um die unternehmensweite Verfügbarbarkeit von Daten und Anwendungen.
(Bild: Softing)

Diese Vorurteile beruhen sehr oft auf mangelndem oder veraltetem Fachwissen über die Cloud-Kommunikation. So sind zum Beispiel die Unterschiede zwischen einer öffentlichen und einer privaten Cloud oft nicht ausreichend bekannt. Außerdem gibt es Sicherheitsbedenken gegenüber privaten Clouds. Vollkommen unberechtigt, da die Daten nicht ins öffentliche Netz gehen, sondern über sichere VPN-Verbindungen ausgetauscht werden. Darüber hinaus ist die Klärung der Eigentumsfrage von IoT-Daten ein wichtiger offener Punkt. Da das Eigentumsrecht in Deutschland nicht das Eigentum an Daten abdeckt, wollen Unternehmen ihre Daten oft dadurch schützen, dass sie die Datenzugriffe lokal verwalten und kontinuierlich überwachen. Diese Kontrolle glauben sie, in der Cloud zu verlieren.

Welche Branchen sind Ihrer Ansicht nach führend, wenn es um die Digitalisierung ihrer Produkte und Prozesse geht?

Es ist schwer, die Antwort auf einzelne Branchen zu begrenzen. Wichtiger ist meiner Meinung nach, dass es Industrien gibt, die starke Vorteile durch die globale Vernetzung ihrer lokal agierenden Produktionsstandorte haben. Weltweit verfügbare Controlling Systeme sowie Lösungen zur Steigerung der Effizienz (OEE) oder der Verfügbarkeit (Condition Monitoring) versprechen hier gerade in der Automobil- oder der Nahrungsmittelindustrie ein schnelles Return-of-Invest.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Digitalisierung?

Die größten Herausforderungen sind im Mittelstand zu beobachten. Durch die Digitalisierung sehen gerade KMUs hohe Investitionskosten in der Produktionsoptimierung und bei der Einführung agiler Geschäftsprozesse auf sich zukommen. Nehmen wir das Beispiel der Cyber-Physical-Systems (CPS). Diese verbinden über das Internet of Things die Komponenten Mensch, Material, Maschine und Prozess. Durch die kontinuierlich bestehende Echtzeitkommunikation entstehen eigenständige Wertschöpfungsketten. Zur Umsetzung dieser Technologien wird der Mittelstand praktisch gezwungen, Partnerschaften einzugehen und eine gemeinsame Technologiebasis einzusetzen. Verbände wie der VDMA und User-Organisationen wie die OPC Foundation bieten aber gerade KMUs durch die Bereitstellung von Literatur, Schulungen und Technologien sowie als Plattform für den Gedankenaustausch wertvolle Hilfe bei der Realisierung dieser Systeme.

Wie schätzen Sie den Digitalisierungsgrad von Softing selbst ein?

Viele größere Unternehmen bilden heute Ausgründungen als Start-Up-Unternehmen, die nicht an die konservativen Prozesse der Muttergesellschaften gebunden sind und flexibel und schnell auf Marktanforderungen reagieren können. Die Softing AG setzt schon lange auf kleinere, unabhängig agierende Geschäftseinheiten. Die letzten Beispiele sind die Schaffung des Bereiches Industrial Data Intelligence und die Übernahme der Globalmatix in Liechtenstein. Während sich Globalmatix mit mobiler Datenkommunikation für Fahrzeuge und Maschinen, zum Beispiel benötigt als Grundlage für autonomes Fahren, beschäftigt, setzt der Bereich Industrial Data Intelligence seinen Fokus auf die nahtlose Verbindung von IT- und OT-Welt in der Industrie. Mit neuen Produkten – wie dem dataFEED Secure Integration Server – liegt der Fokus klar auf der Vereinfachung von Datenaggregation und Datensicherheit in IoT-Netzen. Damit stärkt sich Softing weiter im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0.

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