Veranstaltungs-Tipp „Der Mikrochip ist Herz und Hirn der Digitalisierung“

Redakteur: Katharina Juschkat

Forschungsministerin Anja Karliczek redet mit dem Physiker Dr. Peter Kürz von Zeiss über hocheffiziente Mikrochips, die mithilfe von EUV-Lithographie hergestellt werden. Die Diskussion kann am 13. April kostenlos als Online-Stream verfolgt werden.

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Der Physiker Dr. Peter Kürz von Zeiss spricht mit Forschungsministerin Anja Karliczek über die Weiterentwicklung von Mikrochips und der Bedeutung der Schlüsseltechnologie.
Der Physiker Dr. Peter Kürz von Zeiss spricht mit Forschungsministerin Anja Karliczek über die Weiterentwicklung von Mikrochips und der Bedeutung der Schlüsseltechnologie.
(Bild: Deutscher Zukunftspreis / Ansgar Pudenz)

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek diskutiert online am 13. April von 12 bis 13 Uhr mit Physiker Dr. Peter Kürz über die leistungsfähigsten Mikrochips der Welt. Dr. Kürz ist Leiter des High-NA-EUV-Programms bei der Zeiss-Sparte „Semiconductor Manufacturing Technology“ (SMT).

Das Gespräch ist Teil der Kampagne „Innovationsland Deutschland“, mit der das Bundesministerium für Bildung & Forschung das Thema Innovation mit persönlichen Geschichten greifbar machen will. Fragen, über die die Gesprächspartner diskutieren, sind etwa: Wie können Wissenschaft und Forschung besser zusammenarbeiten? Und wie lässt sich sicherstellen, dass der Nutzen auch bei den Menschen – bei allen Menschen – ankommt?

Der präziseste Spiegel der Welt von Zeiss ermöglicht die EUV-Lithographie
Der präziseste Spiegel der Welt von Zeiss ermöglicht die EUV-Lithographie
(Bild: Zeiss)

Hochleistungsfähige Mikrochips: Wie es dazu kam

Der Mikrochip ist Herz und Hirn der Digitalisierung.

Dr. Peter Kürz

Gemeinsam mit dem Konzern ASML und einem globalen Partnernetzwerk ist es Spezialistinnen und Spezialisten von Zeiss gelungen, die EUV-Lithographie zur Serienreife zu bringen. Dieses neue Herstellungsverfahren schafft winzige Strukturen, die Mikrochips leistungsfähiger, energieeffizienter und kostengünstiger werden lassen.

EUV steht für „extrem ultraviolett“, also Licht mit extrem kurzer Wellenlänge. Damit lassen sich winzige Strukturen von Prozessoren, Speicherelementen und Leiterbahnen in Silizium zeichnen. Mithilfe der EUV-Lithographie lassen sich leistungsfähigere, energieeffizientere und kostengünstigere Mikrochips herstellen.

Der Spiegel der nächsten EUV-Generation (High NA) an einem Kran vor der Messtechnik.
Der Spiegel der nächsten EUV-Generation (High NA) an einem Kran vor der Messtechnik.
(Bild: Zeiss)

Dr. Kürz über die Bedeutung von Mikrochips: „Der Mikrochip ist Herz und Hirn der Digitalisierung. In der Produktion sprengt EUV die physikalischen Grenzen und ist eine Schlüsseltechnologie für den weiteren Fortschritt in der Digitalisierung. Ein fingernagelgroßer Chip im Smartphone birgt heute millionenfach mehr Rechenleistung als der Bordcomputer von Apollo 11 bei der Mondlandung.“

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