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Plattform Industrie 4.0 Der Mensch im Mittelpunkt: die AG „Arbeit, Aus- und Weiterbildung“

| Redakteur: Julia Moßner

Letzte Woche trafen sich in Frankfurt am Main die Mitglieder des Arbeitskreises „Arbeit, Aus- und Weiterbildung“ der Plattform Industrie 4.0. Ca. 30 Vertreter von Unternehmen diskutierten u.a. über die Agenda für das Jahr 2017.

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Industriekonferenz 2016: Robot TORO erkundet Online-Karte der Plattform Industrie 4.0
Industriekonferenz 2016: Robot TORO erkundet Online-Karte der Plattform Industrie 4.0
(Bild: Plattform Industrie 4.0)

Der neue AG-Leiter Konrad Klingenburg, Leiter des Berliner Büros der IG Metall führte durch die Sitzung. Er übernimmt die Aufgabe von Dr. Constanze Kurz, die bis vor kurzem das Ressort „Zukunft der Arbeit“ der IG Metall geleitet hat und nun zur Robert Bosch GmbH gewechselt ist.

Bei dieser ersten Sitzung in 2017 wurden die Ziele für das kommende Jahr definiert. Die Leitfrage lautet: Wie können Unternehmen im Rahmen von Industrie 4.0 ihre Aus- und Weiterbildung und das Arbeitsumfeld in Ihrem Betrieb gestalten? Dazu sollen die 2016 entwickelten Handlungsempfehlungen spezifiziert und konkretisiert werden, z.B. indem Veränderungen in der Arbeitsgestaltung an konkreten I4.0-Anwendungsszenarien durchgespielt werden oder die Veränderungen in bestimmten Berufsgruppen und Branchen aufgefächert werden. Zudem sollen die Vernetzung und der Austausch mit den anderen Arbeitsgruppen (Standardisierung, Forschung, Recht, IT-Sicherheit) weiter vorangetrieben werden.

Die Arbeitsgruppe 5 hat in 2016 bereits einen Leitfaden veröffentlicht. Darin werden Unternehmen und Politik konkrete Handlungsempfehlungen und Beispiele an die Hand gegeben, um die Digitalisierung zu bewältigen. Der Leitfaden steht auf der Webseite der Plattform Industrie 4.0 als Download zur Verfügung.

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