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Der IoT-Markt 2018: zwölf "Weissagungen"

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Die industrielle Nutzung der AR-Technologie gewinnt an Boden, bleibt aber unausgereift.

Es gibt eine wachsende Zahl von Unternehmen, die den Einsatz von Augmented Reality-Tools – zum Beispiel die zweite Version von Google Glass oder Microsoft Hololens – für Anwendungen im Industrie- und Maintenance-Bereich testen. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend 2018 beschleunigen wird. "AR/VR wird seine Spuren im IoT hinterlassen", glaubt Dave McCarthy von Bsquare. Ob es sich nun um die die VR-basierte Simulation oder um Augmented Reality handelt, mit dem Ziel, den Betreibern von Anlagen zusätzliche Informationen zu liefern: Grundsätzlich ergeben sich neue Möglichkeiten der Interaktion mit IoT-Daten.

Die Potenziale seien zwar beeindruckend, so Kenner der Szene, doch könne es noch Jahre dauern, bis sich solche Technologien im industriellen Umfeld auf breiter Front durchsetzen. Zum einen mangelt es in vielen Fabriken am Zugang zu drahtlosen Hochgeschwindigkeitsnetzwerken, was die Funktionalität anspruchsvoller industrieller AR-Systeme einschränkt. Erschwerend kommt hinzu, dass die VR- und AR-Technologie relativ langsam ausreift.

Der Begriff "Virtual Reality" stammt zwar aus den 1980er Jahren, doch sieht Gartner die Technologie in ihrem berühmten Hype-Cycle-Modell immer noch zwei bis fünf Jahre vom "Plateau der Produktivität" entfernt. Folglich handelt es sich bei zahlreichen AR-basierten Projekten im Industrieumfeld eher um Pilotprojekte.

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