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Der IoT-Markt 2018: zwölf "Weissagungen"

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IoT-bezogene Datenschutzbedenken bleiben bestehen, werden aber die Akzeptanz nicht bremsen.

2017 war ein großes Jahr für Anbieter intelligenter Sprachassistenz-Systeme. Das wird 2018 kaum anders sein, denn die wachsende Verbreitung solcher Systeme im Consumerbereich dürfte der Technologie den Weg einen Einsatz im Unternehmen ebnen. Das ist für Industrie nicht zuletzt deshalb von großer Bedeutung, weil die Zahl der B2B2C-IoT-Projekte mit zunehmender Reife der IoT-Implementierungen wächst, wie Ed Abrams, Vice President, Enterprise IoT bei Samsung Electronics America, feststellt.

Zwar werden die Verbraucher und IoT-Anwender auf Unternehmensebene versuchen, gegen die "Datensammelwut" der Geräteanbieter zu wappnen und vor möglichen Sicherheitsproblemen zu schützen. Anlass für ihre Besorgnis bieten unter anderem der allgemeine Anstieg der Cyber-Attacken im vergangenen sowie die zahlreichen Berichte über IoT-Devices, die ihre Nutzer heimlich ausspionieren. "Es gibt noch viel zu tun, um zu definieren, wer welche Daten rechtmäßig besitzt und wie diese Daten verwendet werden können", betont Dave McCarthy, Director of Products bei Bsquare.

Trotzdem wird die Datenschutzproblematik die Akzeptanz solcher Geräte kaum einschränken, weil die Vorteile der IoT-Technologie in Bezug auf Komfort und Effizienz immer deutlicher zutage treten. Hinzu kommt, dass es speziell in den USA keinen Konsens zwischen Verbrauchern und Politik gibt. Während viele Verbraucher strengere Datenschutzbestimmungen einfordern, fährt die US-Administration in dieser Hinsicht eine eher liberale Linie.

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