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Industrial Digital Twin Association Der Digitale Zwilling wird Open Source

| Redakteur: Katharina Juschkat

VDMA, ZVEI und Bitkom gründen mit 20 namhaften Maschinenbau- und Elektrotechnik-Unternehmen die „Industrial Digital Twin Association“. Gemeinsam wollen sie den Digitalen Zwilling für die Industrie als Open-Source-Lösung entwickeln.

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Die neue Nutzerorganisation will den Digitalen Zwilling als Open-Source-Lösung entwickeln.
Die neue Nutzerorganisation will den Digitalen Zwilling als Open-Source-Lösung entwickeln.
(Bild: ©chesky - stock.adobe.com)

Eine neue Nutzerorganisation will den Digitalen Zwilling für die Industrie voranbringen: Die „Industrial Digital Twin Association“ (IDTA), gegründet durch den VDMA, ZVEI, Bitkom und 20 Maschinenbau- und Elektrotechnik-Unternehmen. Die Verbände und Unternehmen wollen die Entwicklungen zum Digitalen Zwilling zusammenbringen und eine gemeinsame Open-Source-Lösung entwickeln.

Das sind die Gründungsmitglieder der Organisation:

  • VDMA
  • ZVEI
  • Bitkom
  • ABB
  • Asentics
  • Bosch
  • Bosch Rexroth
  • Danfoss
  • Endress+Hauser
  • Festo
  • Homag
  • Kuka
  • Lenze
  • Pepperl+Fuchs
  • Phoenix Contact
  • SAP
  • Schneider Electric
  • Schunk
  • Siemens
  • Trumpf
  • Turck
  • Volkswagen
  • Wittenstein

Die Nutzerorganisation für Industrie 4.0 ist industrieorientiert und international. Sie will aktives Technologiemanagement betreiben und koordiniert und stärkt die Interessen und die Investitionen der teilnehmenden Akteure. Vorsitzender der neuen Organisation ist Matthias Bölke von Schneider Electric. Stellvertretender Vorsitzender ist Horst Heinol-Heikkinen, Eigentümer von Asentics.

Gunther Koschnick, ZVEI-Fachverbandsgeschäftsführer Automation, sagt: „Wir stehen vor der einmaligen Chance, durch den Schulterschluss von Maschinenbau und Elektroindustrie die digitale Wertschöpfung in der Industrie für die nächsten Jahrzehnte zu prägen.“

Was bringt ein Digitaler Zwilling?

Der Digitale Zwilling dient als Schnittstelle der physischen Industrieprodukte in die digitale Welt. Dadurch kann die durchgängige Datenverfügbarkeit entlang des gesamten Lebenszyklus abgebildet werden: Von der Produktplanung und Entwicklung über Produktion und Inbetriebnahme bis zur Nutzung und dem Recycling. Damit verbunden sind Potenziale für neue Geschäftsmodelle sowohl für kleine und mittelständische Fabrikausrüster als auch für große Endanwender beispielsweise aus der Fahrzeug- und Prozessindustrie.

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