Selbstfahrende Systeme

Der autonome Kollege

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Um den Einstieg in die neue Technik zu erleichtern, ermitteln die Experten von Adept gemeinsam mit den Kunden das notwendige Investitionsvolumen und führen Machbarkeitsuntersuchungen durch. Nach Projektsimulationen im Applikationslabor und Livedemonstrationen in der vorhandenen Fabrikumgebung vor Ort beim Kunden können dann gesicherte Aussagen über die Höhe der Investition und den ROI gegeben werden. Wenn dann alles passt, reduzieren oder eliminieren die Systeme mit moderner Technik manuelle innerbetriebliche Transportaufgaben, verkürzen die Durchlaufzeiten, senken die Logistikkosten und erhöhen die betriebliche Effizienz, so das Unternehmen.

Neue Player am Markt

Dass es sich bei den autonomen Transportsystemen um einen sehr interessanten Markt mit großem Zukunftspotenzial handelt, zeigen auch die neuen Player, die immer wieder auf der Bildfläche erschienen. Schon vor einiger Zeit haben wir das Roboter-Start-up Magazino aus München im MM MaschinenMarkt vorgestellt. Das Unternehmen, an dem Siemens mittlerweile eine signifikante Beteiligung hält, hat gerade eine neue Version des Kommissionierroboters Toru präsentiert. Der Toru Cube soll eine intelligente Objekterkennung mit einer präzisen Greiftechnik vereinen und ermöglicht so den stückgenauen Zugriff auf das einzelne Objekt. Er verfügt jetzt außerdem über ein herausnehmbares Kommissionierregal. Der Cube kann nicht nur Bücher kommissionieren, sondern auch größere quaderförmige Objekte – von einem kleinen Taschenbuch über einen Schuhkarton bis zu einem schweren Lexikon oder einer Schachtel Schrauben.

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Auch Bito, ein Unternehmen das bisher auf Lager- und Betriebseinrichtungen sowie auf die Kommissioniertechnik spezialisiert war, will sich jetzt auf diesem Markt etablieren. Zur Logimat 2016 präsentiert das Unternehmen ein selbstfahrendes Transportsystem namens „LEO Locative“. Die Transporteinrichtung verfügt über zwei Elektromotoren und einen Wechselakku mit mindestens acht Stunden Betriebs­zeit und befördert Behälter und Kartonagen mit einem Gewicht bis zu 20 kg. Das Besondere an LEO ist, dass es auf seinem Weg durch die Hallen einer optischen Spur folgt, die der Anwender einfach auf den Boden kleben und im Bedarfsfall auch schnell wieder entfernen oder verändern kann. Über zusätzliche Markierungen weiß das Gefährt, wo es sich befindet, und kann so seine Ziele sicher ansteuern.

Dieser Artikel ist ursprünglich bei unseren Kollegen von MM Maschinenmarkt erschienen.

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