Geschäftsbereich gegründet

Dell präsentiert neue IoT-Strategie

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit einem eigenen Geschäftsbereich und einem kundenorientierten Lösungsportfolio will sich Dell künftig verstärkt dem Thema Internet der Dinge (IoT) widmen.
Mit einem eigenen Geschäftsbereich und einem kundenorientierten Lösungsportfolio will sich Dell künftig verstärkt dem Thema Internet der Dinge (IoT) widmen. (Bild: Dell)

Mit einem eigenen Geschäftsbereich und einem kundenorientierten Lösungsportfolio will sich Dell künftig verstärkt dem Thema Internet der Dinge (IoT) widmen.

Als Grundlage der neuen IoT-Strategie sieht Dell das entstehende „Distributed Core“-IT-Modell. Während in der Vergangenheit vor allem das zentralisierte Cloud Computing eine wichtige Rolle spiele, erfordert die zunehmende Menge intelligenter Endgeräte einen anderen Ansatz. Hier bietet sich die verteilte Echtzeitverarbeitung von Informationen an. Dell will dem mit einem mit einem Ökosystem Rechnung tragen, das IoT und Künstliche Intelligenz verflechtet („from edge to core to cloud“). Zudem will das Unternehmen bei der Implementierung komplexer IoT-Lösungen als zentraler Ansprechpartner dienen.

Geschäftsbereich gegründet

Der neue IoT-Geschäftsbereich von Dell wird sich unter der Leitungs des VMware-CTOs Ray O'Farrell mit der Entwicklung von Produkten und Services befassen. Dazu werden intern entwickelte Technologien mit Angeboten von Dell-Partnern kombiniert, um möglichst komplette Lösungen für den Unternehmenseinsatz bereitzustellen. Für die kommenden drei Jahre plant Dell rund eine Milliarde US-Dollar an Investitionen in neue IoT-Proudukte, IoT Labs, das Partnerprogramm und das gesamte Ökosystem. Auch das Engagement für Offenheit und Standardisierung wird weitergeführt, unter anderem durch Beteiligungen am Edge-Computing-Projekt EdgeX Foundry und dem Industrial Internet Consortium (IIC).

Neue Produkte und Services

Zu den Produktneuheiten zählen das Projekt Nautilus von Dell, das die Erfassung und Abfrage von Datenströmen aus IoT-Gateways in Echtzeit ermöglicht, sowie VMwares hyperkonvergente Plattform Fire. Ebenfalls neu sind das RSA-Projekt IRIS zur Erweiterung der Security-Analytics-Fähigkeiten sowie verschiedene Technologien wie Prozessorbeschleuniger, die höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit und umfangreichere Analysen näher am Edge ermöglichen sollen. Zudem können Unternehmenskunden nun auch die neuen IoT Labs nutzen. Angekündigt sind außerdem Advisory Services einschließlich Strategieberatung, Infrastrukturdesign und Implementierungsservices sowie die Consulting-Services „World Wide Herd“ zur Analyse lokal verteilter Daten. Letzteres ermöglicht den Einsatz von Deep Learning bei Daten, die sich aufgrund ihrer Größe, des Datenschutzes oder aus regulatorischen Gründen nicht verschieben lassen.

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