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Mapal Datenmanagement macht Werkzeughandling transparent

| Redakteur: Helmut Klemm

Mapal geht neue Wege – der Hersteller von Präzisionswerkzeugen hat gemeinsam mit SAP auf der Basis der Hana-Cloud-Plattform des Softwareunternehmens ein völlig neues Konzept entwickelt, das mehr Effizienz in die Handhabung von Werkzeugdaten bringen soll.

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Die Datenmanagement-Lösung gibt zu erkennen, wann ein Werkzeug ausgetauscht werden muss. Vorfälle wie etwa ein Werkzeugbruch könnten per Kamera dokumentiert und in Echtzeit übermittelt werden.
Die Datenmanagement-Lösung gibt zu erkennen, wann ein Werkzeug ausgetauscht werden muss. Vorfälle wie etwa ein Werkzeugbruch könnten per Kamera dokumentiert und in Echtzeit übermittelt werden.
(Bild: Mapal)

Das Konzept der cloudbasierten Plattform c-Com sieht vor, durch die Vernetzung der Lieferkette Transparenz in die Bearbeitung eines Bauteils zu bringen. Allgemeine und anwendungsspezifische Daten, die bei Lieferanten generiert werden, stehen dadurch in digitaler Form Anwendern in Echtzeit zur Verfügung. Der Kunde muss sich nicht darum kümmern, sondern sie nur um seine eigenen Anwendungsdaten ergänzen. Auf diese Weise werde erreicht, heißt es, dass sich das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit an der richtigen Maschine befinde und optimal eingestellt sei.

c-Com ist auch als native App für iOS verfügbar

Auf der Basis der Plattform c-Com könnten Kunden jederzeit ohne administrativen Aufwand mit den aktuellsten Daten arbeiten. Die jeweilige Datenlage ermögliche es, die effizienteste Technologie zu identifizieren, die Anzahl der Werkzeuge und Lieferanten zu reduzieren, Bestellungen zu bündeln und insgesamt Kosten zu sparen –standortübergreifend.

Die Plattform c-Com steht auch als native App für das IOS-Betriebssystem zur Verfügung. Dadurch soll sich die Arbeit des Werkzeug- oder Toolmanagers erheblich erleichtern. Zum Beispiel lasse sich erkennen, wann ein Werkzeug ausgetauscht werden müsse. Vorfälle wie etwa ein Werkzeugbruch könnten per Kamera dokumentiert und in Echtzeit übermittelt werden.

Zur Identifizierung und Nachverfolgbarkeit werden die Werkzeuge mit einem Data-Matrix-Code versehen. Dadurch besteht zu jedem Werkzeug ein „digitaler Zwilling“.

Die Plattform wird ausgebaut und soll in Kürze auf den Markt kommen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf unserem Partnerportal MaschinenMarkt veröffentlicht.

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