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Sensorik

Das sind die Sensortrends 2019

| Autor/ Redakteur: Lisa Marie Waschbusch / Lisa Marie Waschbusch

Themen wie Digitalisierung, Big Data und das Internet der Dinge werden künftig weiter Einzug in die Sensorikbranche halten. Geht es nach den Experten von Captron, ist das einer der Trends der Elektronikindustrie für 2019.

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Rund um Digitalisierung, Big Data und Internet of Things: Welche Sensortrends kommen 2019?
Rund um Digitalisierung, Big Data und Internet of Things: Welche Sensortrends kommen 2019?
( Bild: Pixabay / CC0 )

Mit Beginn des neuen Jahres hat Captron vier Sensortrends für 2019 identifiziert. Der Sensorexperte prognostiziert, dass die Themen Digitalisierung, Big Data und IoT weiter an Relevanz gewinnen, eine zunehmende Individualisierung die Fertigungsprozesse beeinflusst und die Costumer Journey von Industriekunden deutlich verändert wird.

  • Jeder Sensor ist ein Messgerät und erhebt zahlreiche Daten wie Verschmutzungsgrad, Funktionstüchtigkeit oder Außentemperatur. IoT und Machine Learning sorgen in Zukunft dafür, dass solche Informationen beim Betrieb von einzelnen Komponenten bis hin zu komplexen Maschinen noch besser genutzt werden können. Mittelfristig werden in Reihe geschaltete Sensoren gelernte Daten miteinander teilen und schneller auf äußere Bedingungen reagieren. Darüber hinaus wird es möglich sein, kapazitive Taster mit externen Daten zu speisen.
  • Individuelle Lösungen werden weiter an Bedeutung gewinnen. Schon jetzt greifen Endkunden immer seltener auf standardisierte Produkte zurück. Die Gründe dafür reichen von persönlichen Vorlieben über CI-Vorgaben bis hin zu branchenspezifischen Richtlinien, etwa in Bezug auf die Rückmeldepflicht oder Vorkehrungen für die barrierefreie Nutzung.
  • Die Individualisierung beeinflusst vor allem bestehende Fertigungsprozesse. Statt einer ausschließlichen Fokussierung auf Großprojekte müssen viele Hersteller in der Lage sein, Aufträge schon ab Losgröße eins zu bedienen. Zudem erwarten Endkunden kurze Lieferzeiten. Autonome Bestellprozesse über EDI-Schnittstellen, die das ERP-System des Kunden mit dem des Herstellers verknüpfen, werden sich im Laufe des Jahres noch mehr etablieren und neben dem Zeitaufwand auch die Fehlerrate reduzieren.
  • Digitaler Servicekomfort wird wichtiger. Der Grund dafür sind Veränderungen in der Kundenerfahrung: Entscheidungsprozesse nehmen weniger Zeit in Anspruch und es gibt weniger Berührungspunkte zwischen Herstellern und Kunden. Digitale Produktkonfiguratoren und Online Content werden mittelfristig die technische Beratung per Telefon zumindest zum Großteil ersetzen und Endanwendern ermöglichen, sich kapazitive Sensoren nach Maß selbst zu entwerfen.

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