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Expertenbeitrag

Marten Schirge

Marten Schirge

Vice President of Sales, Device Insight GmbH

Ein Kommentar von Marten Schirge, Vice President of Sales bei Device Insight

Das IoT erfordert vor allem eins: Know-how!

| Autor/ Redakteur: Marten Schirge / Redaktion IoT

Wie die Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ von IDG Business Media zeigt, setzt die Mehrheit der befragten Unternehmen IoT mit der Vernetzung von Maschinen, Geräten und Anlagen gleich.

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Demobox CENTERSIGHT von Device Insight
Demobox CENTERSIGHT von Device Insight
(CENTERSIGHT (Quelle: Device Insight) )

Doch IoT beinhaltet weit mehr als das, was die stetig hinzukommenden Anwendungsgebiete belegen. Dieser rasanten Entwicklung müssen auch IoT-Service Provider standhalten, indem sie sich in kurzer Zeit das notwendige Wissen aneignen. Denn für Kunden ist Know-how das wichtigste Kriterium bei der Evaluierung potentieller Anbieter.

Das Internet of Things gewinnt stark an Bedeutung und bahnt sich den Weg vom Spartenthema auf die Titelseiten. Konkret umgesetzte Projekte sind zwar noch rar gesät, aber es gibt sie – vor allem in den Bereichen vernetzte Produktion, Smart Connected Products, Smart Supply Chain und Logistik, wie die Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ verdeutlicht.

Betrachtet man die Analyse der zukünftig geplanten IoT-Projekte der Unternehmen, verschiebt sich das Bild. Während Smart Connected Products nach wie vor an der Spitze liegen, etablieren sich neue Anwendungsbereiche für das IoT. Eines dieser stark aufstrebenden Anwendungsfelder zählt zum Thema Industrie 4.0: Predictive Maintenance, die vorausschauende Wartung von Maschinen und Industrieanlagen. Auf Basis gewonnener Daten aus der Gerätevernetzung lassen sich durch das Zusammenspiel zwischen IoT-Plattform und vorbeugender Analyse wichtige Rückschlüsse für die täglichen Arbeitsprozesse ziehen, z.B. wann Maschinenausfälle drohen.den Weg vom Spartenthema auf die Titelseiten. Konkret umgesetzte Projekte sind zwar noch rar gesät, aber es gibt sie – vor allem in den Bereichen vernetzte Produktion, Smart Connected Products, Smart Supply Chain und Logistik, wie die Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ verdeutlicht.

Bemerkenswert sind auch zwei weitere neue Anwendungsbereiche aus den Top 4 der geplanten IoT-Projekte: Gebäudemanagement und Connected Health rücken stärker in den Fokus. Mühelos lassen sie Marktsegmente hinter sich, die (eigentlich) als etabliert galten; darunter Smart Home oder das vieldiskutierte Thema Connected Car.

 

 

Bisherige IoT-Projekte

 

Künftige IoT-Projekte

Quelle: Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ von IDG Business Media


Welcher Anbieter passt zu meinem Projekt?

Neben der Frage, in welchem Bereich IoT-Projekte umgesetzt werden sollen, stellt sich natürlich auch die Frage, wer diese Projekte umsetzt. Die Rede ist von IoT-Service-Providern, wie es sie in Deutschland mittlerweile zuhauf gibt. Doch wie differenzieren die Unternehmen zwischen diesen Anbietern? Welche Kriterien sind maßgeblich? Die mit Abstand größte Anzahl der Befragten achtet nicht, wie zu vermuten, auf das Preis-Leistungs-Verhältnis oder andere Faktoren, die häufig zur Evaluierung hinzugezogen werden.

Vielmehr bildet das technologische Know-how des Anbieters das stärkste Kriterium. Schließlich steckt in jedem IoT-Projekt eine wichtige Investition in die Zukunft. Daher fallen die Plätze zwei, drei und vier der Umfrage ebenfalls in die Kategorie „weiche Argumente“: Vertrauen in den Anbieter, Branchenkompetenz und Prozess-Know-how. Diese Faktoren sind Unternehmen wohl so wichtig, da sich viele „Greenhorns“ auf dem Markt der IoT-Anbieter tummeln, weil sie neue Einnahmequellen wittern. Sie haben meist wenige bis keine IoT-Projekte umgesetzt und versuchen den Markt mit günstigen Angeboten zu erreichen. Doch speziell KMU achten statt auf den Preis auf Kompetenz und sind bereit, für Qualität mehr Geld auszugeben.

 

Maßgebliche Kriterien

Quelle: Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ von IDG Business Media

IoT-Anbieter sollten demnach auf ein top ausgebildetes Team setzen. Zudem ist ein branchenübergreifendes Portfolio gefragt, da das IoT-Spektrum längst über Industrieanwendungen hinausgeht. Basis aller Anwendungen ist eine professionelle IoT-Plattform. Dazu müssen professionelle Anbieter auch alle anderen Komponenten für eine Ende-zu-Ende-IoT-Lösung bereitstellen: von der Hardware über Konnektivität und Systemintegration bis hin zum sicheren IT-Betrieb. Anbietern, die Kunden langfristig bei der Realisierung von IoT-Projektvorhaben und im Umfeld des komplexen IoT-Ökosystems begleiten, gehört die Zukunft.

Nur mit Hilfe eines erfahrenen, kompetenten Partners führen IoT-Projekte wirklich zur Optimierung der Geschäftsabläufe und bieten bei minimalem Implementierungsaufwand und geringem Projektrisiko einen hohen ökonomischen Nutzen.
Die gesamte Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ können Interessierte hier herunterladen.

Über den Autor

Marten Schirge

Marten Schirge

Vice President of Sales, Device Insight GmbH