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Verizon-Studie Das Internet der Dinge wird zum Mainstream

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Verizon hat die Studie „State of the Market: Internet of Things 2016“ veröffentlicht. Zu den Erkenntnissen zählt auch, dass das Internet der Dinge (IoT) mittlerweile im Mainstream angekommen ist.

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Verizon hat sich in einer Studie mit der IoT-Zukunft befasst.
Verizon hat sich in einer Studie mit der IoT-Zukunft befasst.
(Bild: Verizon)

Auf Basis der Studie erwarten die Verizon-Spezialisten, dass in drei bis fünf Jahren der Durchschnittsverbraucher im Alltag von wesentlich mehr Automatisierung umgeben sein wird, weil er IoT-Anwendungen über eine einzige Schnittstelle nutzen kann. Knapp die Hälfte der Unternehmen geht davon aus, in den kommenden zwei bis drei Jahren mehr als 25 Prozent ihrer Daten zu nutzen. Dabei wird sich die Datenanalyse von einer rein deskriptiven Datensammlung in Richtung prädiktiver und präskriptiver Analytics entwickeln.

Standardisierung und Innovationen

Zudem erwartet Verizon, dass Veränderungen im regulatorischen Umfeld auch in Zukunft die richtigen Ökosystempartner zusammenbringen, die dann wiederum zur beschleunigten Etablierung von Branchenstandards beitragen. Eine weitere Demokratisierung von Innovationen könnten laut Verizon Netzwerk-Konnektivität, Endgeräte mit geringem Stromverbrauch und IoT-Plattformen bewirken. Für Entwickler werden mehr Tools bereitstehen, zudem können Unternehmen kostengünstig ihre IoT-Deployments von Millionen auf Milliarden Verbindungen erweitern. Speziell die kommende Wireless-Technik 5G könnte dabei eine bedeutende Rolle spielen. Außerdem befassen sich Sicherheitsexperten parallel zu den Entwicklungen mit entstehenden Bedrohungsvektoren, die IoT-Deployments und den laufenden Betrieb beeinträchtigen könnten.

IoT im Einsatz

Verizon veröffentlichte zudem einige Highlights aus bereits bestehenden IoT-Deployments. Darunter findet sich mit BuildingLink.com auch eine vernetzte Lösung für Wohnimmobilien. Sie nutzt ThingSpace für ein Netzwerk aus Sensoren, die unter anderem das Fitnesscenter und die Waschküche eines Luxus-Appartementhauses in Manhattan überwachen. Über eine App können die Bewohner in Echtzeit die Verfügbarkeit von Fitness- und Waschgeräten prüfen. Verizon kündigte zudem eine LTE-Lösung für den Automative-OEM-Markt sowie die Entwicklung eines Systems für die mobile Patientenüberwachung per Smartphone oder Tablet an.

Dieser Artikel erschien bereits auf unserem SchwesterportalBigData-Insider

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