Maschinelles Lernen Crosser und Weidmüller gehen Partnerschaft ein

Redakteur: Sandro Kipar

Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam maschinelles Lernen in der Industrie zugänglicher machen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Low-Code-Plattform von Crosser.

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Weidmüller bietet vereinfachte Servicelösungen, mit denen sich dich Anlagenproduktivität steigern lässt. Ergänzt werden soll das Angebot mithilfe von Crosser.
Weidmüller bietet vereinfachte Servicelösungen, mit denen sich dich Anlagenproduktivität steigern lässt. Ergänzt werden soll das Angebot mithilfe von Crosser.
(Bild: Weidmüller)

Aktuell ist es eine große Herausforderung für Unternehmen, Daten-Experten zu rekrutieren. Die Fachkräfte sind beliebt und werden aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung in fast allen Bereichen händeringend gesucht. Wie die beiden Unternehmen Crosser und Weidmüller nun mitteilen, wollen sie gemeinsam dafür sorgen, dass Unternehmen die Vorteile von maschinellem Lernen nutzen können - ganz ohne Datenexperten. Crosser will dafür seine Low-Code-Plattform für Edge-Analytics einbringen, Weidmüller bringt seine IIoT-Services mit in die Partnerschaft.

Laut den Unternehmen soll so eine Komplettlösung entstehen, mit der jedes Unternehmen in das Thema "maschinelles Lernen" einsteigen kann, ungeachtet der Verfügbarkeit an Programmierern und Daten-Experten. Konkret soll das IoT-Produktportfolio um die Crosser Edge Node Software erweitert werden. Damit können Anwender industrielle Daten sammeln, aufbereiten und vorgefertigte Modelle an der Edge nutzen, heißt es weiter. Mit Weidmüller Industrial Auto ML können mithilfe des no-code Model Builders Anomalien und Normalzustandsmuster in Datensätzen per Point-and-Click hervorgehoben werden.

Mit der kombinierten Lösung der Unternehmen sollen vor allem Anlagenbetreiber und OEMs die Vorteile des maschinellen Lernens ohne eigene Data-Science-Experten nutzen können.

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