Digitale Transformation Cloud vs. On-Premises – Oracle stellt sechs Gründe für die Cloud vor

Von Stefan Guggenberger

Lohnt es sich an On-Premises-Lösungen festzuhalten oder ist die Migration in die Cloud unvermeidbar? Der US-Cloudanbieter Oracle stellt sechs Gründe vor, wieso die Cloud aus wirtschaftlicher und strategischer Sicht sinnvoll sein könnte.

Firmen zum Thema

Unternehmen wie McDonalds oder Net Cologne verlagern Kernprozesse wie das Controlling und die Finanzplanung in die Cloud. Wieso sich diese Migration lohnen kann, stellt Oracle mit 6 Gründen vor.
Unternehmen wie McDonalds oder Net Cologne verlagern Kernprozesse wie das Controlling und die Finanzplanung in die Cloud. Wieso sich diese Migration lohnen kann, stellt Oracle mit 6 Gründen vor.
(Bild: gemeinfrei // Unsplash)

Für Industrieunternehmen sind schnelle sowie sichere Internetverbindungen, flexible Office-Konzepte und leistungsfähige IT-Lösungen entscheidende Erfolgs- und Wachstumsfaktoren. Im Bezug auf die Unternehmens-IT müssen wichtige Grundsatzentscheidungen getroffen werden, um diese Faktoren zu gewährleisten. Eine davon ist die Frage: Cloud oder On-Premises? „Für Unternehmen, die Enterprise-Softwarelösungen wie ERP, EPM oder SCM bereits seit Jahren in einem On-Premises-Modell einsetzen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Vorteile einer Migration in die Cloud zu prüfen“, erklärt Volker Rosendahl, Vice President Applications bei Oracle Deutschland. Oracle gehört zu einem der bekanntesten Cloud-Anbieter weltweit und spricht sich für eine zunehmende Abkehr von On-Premises-Lösungen aus. Wieso die Cloud für Unternehmen die bessere Alternative sein soll, stellt das Unternehmen anhand von sechs Faktoren vor. Dabei werden Cloud- und On-Premises-Lösungen hinsichtlich ihrer strategischen und betriebswirtschaftlichen Sinnhaftigkeit verglichen.

1. Vorab-Investitionskosten

Für die Umsetzung von On-Premises-Lösungen müssen die Unternehmen eine eigene Infrastruktur aufbauen und sich Know-how für Installation, Konfiguration und Betrieb aneignen. Bei Cloud-Lösungen würden diese Investitionen dagegen wegfallen.

2. Implementierungszeit

Durch den Einsatz von vorgefertigten Modulen und Bes-Practice-Anwendungen kann eine Cloud-Infrastruktur schnell aufgebaut werden. Beispielsweise sind die gängigsten Kontenhierarchien von GuV, Bilanz und Cashflow bereits in das System integriert – inklusive der dazugehörigen Datenflüsse. Bei On-Premises-Anwendungen müssen indes häufig benutzerdefinierte Lösungen hinzugefügt werden. Das führt unter anderem dazu, dass die Geschäftslogik, regelbasierte Prozesse und sogar das Systemdesign von Grund auf neu erstellt werden müssen.

3. Optimierung der Geschäftsprozesse

Cloud-Suiten bieten vorgefertigte Module, die den Best Practices der Branche entsprechen. So können Unternehmen analysieren, ob die eigenen Prozesse angepasst werden sollten. Bei On-Premises-Lösungen gibt es diese Möglichkeit nicht, weshalb Synergien oder Effizienzgewinne möglicherweise übersehen werden.

Gewinnen Sie eines von fünf Tickets für THE FUTURE CODE 2021

Sie möchten THE FUTURE CODE 2021 nicht verpassen? Sie möchten sich mit Entscheidern aus Industrie und Wirtschaft zur digitalen Transformation in der Industrie austauschen? Dann nehmen Sie jetzt an unserem Gewinnspiel teil. Mit etwas Glück gewinnen Sie eines von fünf Freitickets für THE FUTURE CODE 2021.

Zum Gewinnspiel

4. Einheitliche Benutzererfahrung

Viele Cloud-Applikationen verfolgen einen integrierten Ansatz und bieten daher in allen Teilapplikationen die gleiche Benutzeroberfläche. Dies trifft beispielsweise auf EPM, ERP, SCM, HCM und CX zu. So haben die Nutzer eine einheitliche User Experience für alle Anwendungen.

5. Wartung

Cloud-Anwendungen werden in der Regel mehrmals pro Jahr vom jeweiligen Anbieter aktualisiert. So soll vermieden werden, dass Anwender veraltete Systeme verwenden und Sicherheitslücken geschlossen werden. Bei On-Premises-Lösungen müssen Unternehmen dagegen selbst aktiv werden und sind für Backups, Upgrades oder die Bereitstellung von Supportpersonal selbst verantwortlich.

6. Skalierbarkeit

Cloud-Lösungen machen es möglich, klein anzufangen und mit den Praxisanforderungen zu wachsen. Im Gegensatz dazu werden On-Premises-Lösungen oft mit einem konkreten Ziel vor Augen konzipiert. Entsprechend werden Hardware und Softwarelizenzen angeschafft. Dadurch entsteht die Gefahr, dass die IT-Infrastruktur den Anforderungen bald nicht mehr gerecht wird und neue Investitionen nötig sind.

(ID:47843591)