Blockchain BMW testet Kilometererfassung in der Blockchain

Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

BMW hat ein neues Blockchain-Projekt: Mithilfe des Startups DOVU will der deutsche Autobauer die Erfassung der gefahrenen Kilometer bei Leasingfahrzeugen in der Blockchain testen, um somit dem Fälschen von Kilometerständen vorzubeugen.

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BMW testet gemeinsam mit dem Startup DOVU die Erfassung der Laufleistung von Leasingfahrzeugen in der Blockchain.
BMW testet gemeinsam mit dem Startup DOVU die Erfassung der Laufleistung von Leasingfahrzeugen in der Blockchain.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Mithilfe des Startups DOVU will BMW die Laufleistung von Leasingfahrzeugen nachverfolgen können. Gespeichert sollen die Daten in der Blockchain: Durch das Schreiben in die Blockchain können die Daten im Nachhinein nicht mehr geändert und somit auch nicht manipuliert werden. Die aufgezeichneten Daten sollen BMW dabei helfen nachzuvollziehen, wie die Fahrzeuge genutzt werden und welche Auswirkungen die Nutzung hat.

Aktuelle Kilometerverfolgungssysteme sind laut DOVU-Projektleiter Alex Morris unzuverlässig und liefern nicht die passenden Informationen. Daher verlangt das Pilotprogramm, dass Fahrer von geleasten oder geliehenen Fahrzeugen wöchentlich ihren Kilometerstand protokollieren, der anschließend in der DOVU-Blockkette gespeichert wird.

Fahrzeughalter erhält Token als "Belohnung"

Die Aufzeichnungen stellt DOVU BMW zur Verfügung, die Fahrer erhalten dafür im Gegenzug Token. Morris erklärte gegenüber CoinDesk: „Was wir tun, ist, dass wir im Wesentlichen versuchen, diese Kreislaufwirtschaft auf der DOVU-Plattform aufzubauen. Fahrer können Token verdienen, aber auf der ganzen Linie können sie auch Token für Dienstleistungen ausgeben - zum Beispiel können sie über das DOVU-Ökosystem Ersatzreifen oder ähnliches bekommen. Der Partner, in diesem Fall BMW, definiert die Kategorisierung der Belohnung und das ist in einem intelligenten Vertrag definiert. Solange die Parameter für den Smart-Vertrag erfüllt sind, erhalten sie Token.“

Der erste Teil der Partnerschaft - der Proof-of-Concept - sei bereits abgeschlossen, so Max Lomuscio, Community Manager bei DOVU. Nun gehe die Inbetriebnahme in die zweite Phase, die eigentliche Erprobung mit den Fahrern. Dieser Teil soll weitere 6-8 Wochen dauern, erklärte er.

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