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Interview BMW Car IT

BMW setzt auf Connected Services

| Redakteur: Sebastian Human

Auch die Auto-Branche profitiert vom Internet of Things. Smart Factories zeigen, wie Industrie 4.0 funktionieren kann und auch die Autos selbst entwickeln sich zunehmend zu vernetzten Produkten. Im Interview berichten zwei Software-Ingenieure von BMW Car IT über erste Erfahrungen.

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Auch in der Traditionsindustrie Automobil-Branche setzen Verantwortliche einen wachsenden Fokus auf Produkte, die über das IoT vernetzt sind.
Auch in der Traditionsindustrie Automobil-Branche setzen Verantwortliche einen wachsenden Fokus auf Produkte, die über das IoT vernetzt sind.
( Bild: gemeinfrei / Unsplash )

Die BMW Group will ihren Kunden verstärkt Connected Services für ein optimales Fahrerlebnis anbieten. Für die Umsetzung der neuen IoT-Cases nutzen die Software-Ingenieure von BMW Car IT eine Container-Anwendungsplattform für Cloud Computing von Red Hat. Damit haben Entwickler die Freiheit, ihre IoT-Services in einer Multi Cloud-Umgebung laufen lassen zu können. Über ein paar erste Eindrücke berichten Jonas Sticha und Christian Hoff, Software-Ingenieure bei BMW Car IT.

Herr Sticha, für die neuen Services müssen unterschiedlichste Daten und Quellen angebunden werden. Welche Daten beziehungsweise Daten aus welchen Quellen lassen sich am schwierigsten Integrieren und warum?

Am fiktiven Beispiel eines „POI (Point of Interest) Poll Systems“ haben wir die technische Machbarkeit und Implementierung solcher verteilten Dienste für einen potentiellen Nutzer erlebbar gemacht. Unser Fokus lag dabei einerseits auf der Kommunikation zwischen Fahrzeug und IoT Clouds und andererseits auf der Verwendung von Managed Services in der Cloud zur Umsetzung der Backend-Anteile der Anwendung. Dies bildet die zugrundeliegende Infrastruktur für mögliche zukünftige Dienste. Die Auswahl der Daten und deren Quellen ist stark abhängig vom jeweiligen Dienst selbst und war nicht im Fokus unserer Untersuchung. Generell gibt es beim Anbinden von Datenquellen immer die Herausforderung, unterschiedliche Formate und Semantiken zu vereinheitlichen. Zudem müssen rechtliche Fragen wie unterschiedliche Lizensierungsmodelle geklärt werden. Ebenso muss sichergestellt sein, dass der Datenschutz gewahrt bleibt.