Suchen

Blockchain-Anwendungen

Blockchain wird das IoT revolutionieren

Seite: 7/8

Firmen zum Thema

Blockchain soll die Lebensmittelsicherheit verbessern

Mehr Lebensmittelsicherheit hat sich eine Gruppe führender Unternehmen aus der weltweiten Supply Chain für Lebensmittel auf die Fahnen geschrieben und eine Blockchain-Kooperation mit IBM angekündigt. Zu dem Konsortium gehören Dole, Driscoll's, Golden State Foods, Kroger, McCormick and Company, Nestlé, McLane Company, Tyson Foods, Unilever und Walmart. Gemeinsam mit IBM arbeiten die Unternehmen daran, neue Einsatzfelder für Blockchain in der weltweiten Supply Chain für Nahrungsmittel zu identifizieren.

Mehr Lebensmittelsicherheit hat sich eine Gruppe führender Unternehmen aus der weltweiten Supply Chain für Lebensmittel auf die Fahnen geschrieben und eine Blockchain-Kooperation mit IBM angekündigt.
Mehr Lebensmittelsicherheit hat sich eine Gruppe führender Unternehmen aus der weltweiten Supply Chain für Lebensmittel auf die Fahnen geschrieben und eine Blockchain-Kooperation mit IBM angekündigt.
( Bild: IBM )

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation erkrankt aufgrund verunreinigter Nahrung pro Jahr einer von zehn Menschen; rund 400.000 sterben an den Folgen. Viele Probleme rund um Lebensmittelsicherheit werden durch einen fehlenden Zugang zu Informationen und schlechte Rückverfolgbarkeit noch verstärkt. So kann es heute Wochen dauern, um die genaue Ursache von Verunreinigungen ausfindig zu machen. Dadurch erkranken weitere Menschen. Für Unternehmen bedeutet dies zudem Umsatzeinbußen, da viele Nahrungsmittel rückgeholt und vernichtet werden müssen.

Die Blockchain-Technologie bietet hingegen allen Beteiligten eine vertrauenswürdige Umgebung, in der Transaktionen transparenter abgewickelt werden können. Im Fall der weltweiten Nahrungsmittellieferkette gehören dazu zum Beispiel Landwirte und Erzeuger, Lieferanten, die verarbeitende Industrie, Händler, Behörden und Verbraucher.

Mit Zugangsberechtigung können sie über ein Blockchain-Netzwerk für ihre Transaktionen gesicherte und verlässliche Informationen über Herkunft und Zustand von Nahrungsmitteln erhalten. Lebensmittelhändler und andere Mitglieder des Ökosystems können so verunreinigte Produkte sehr schnell bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen, entsprechende Produkte umgehend aus dem Verkauf nehmen und die Ausbreitung von Krankheiten eindämmen.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 13 Bildern

Pilotprojekt bei Walmart liefert Proof of Concept

Die Partner der neuen Allianz wollen diejenigen Bereiche im Nahrungsmittel-Ökosystem identifizieren, in denen Blockchain-Technologie am meisten bewegen kann, und diesen Bereichen Priorität einräumen. Zahlreiche IBM-Pilotprojekte - zum Beispiel mit der amerikanischen Supermarktkette Walmart - haben bereits laut IBM erfolgreich gezeigt, wie Blockchain-Technologie die weltweite Nachverfolgbarkeit von Lebensmitteln verbessern kann. Auch diese Erfahrungen sollen in die gemeinsame Arbeit einfließen.

„Blockchain-Technologie verändert die Art und Weise wie gleichgesinnte Organisationen zusammenarbeiten können. Weil alle Beteiligten die exakt gleiche Sicht auf die Dinge haben, also eine „single view of the truth“, steigt das gegenseitige Vertrauen enorm“, sagt Marie Wieck, IBM General Manager Blockchain. „Unsere Arbeit mit Organisationen aus dem ganzen Lebensmittel-Ökosystem und auch IBMs neue Blockchain-Plattform werden helfen, das Potenzial dieser vielversprechenden Technologie für Unternehmen voll auszuschöpfen.“

Weiterführende Inhalte zu "Blockchain"

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45054180)

stevepb - Pixabay.com; SAP/STEPHAN DAUB; Pixabay; gemeinfrei: mohamed1982eg/Pixavay; Foto: Unsplash - Bitcoin - https://unsplash.com/photos/iGYiBhdNTpE; gemeinfrei - geralt/Pixabay; gemeinfrei; ; XAIN; BigchainDB; PEY; Lightcurve; eco; IBM; Institut für Verteilte Systeme; monsitj; Camelot ITLab; gemeinfrei (geralt / pixabay); Anna-Lena Hillenbrand; Siemens Healthineers; Palo Alto Networks